Dienstag, März 3, 2026
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SPD tritt wieder in Leisenwald an

Vorstellung am 4. März im Gemeinschaftshaus

Nach fünf Jahren Pause tritt die SPD wieder in Leisenwald für den Ortsbeirat an. Als wichtigste Themen für den Ort sehen die Sozialdemokraten, die Hauptstraße zu sanieren sowie durch Bauplätze und Investitionen in die Kita einen attraktiven Wohnort für junge Familien zu erhalten. Am kommenden Mittwoch, den 4. März stellen sie zusammen mit dem städtischen Spitzenkandidaten Andreas Weiher ihr Programm ab 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus vor.

Insgesamt kandidieren acht Leisenwälder auf den Listen der SPD, sechs davon für den Ortsbeirat: Joachim Merth, Mario Schmidt, Heiko Appel, Heinz Rupp, Stefan Weber und Mario Ritter. „Wir wollen uns für unser Dorf einsetzen, mit klarer Haltung. Unsere Verantwortung fürs Gemeinwohl endet nicht am nächsten Ortsschild oder der Stadtgrenze”, so die SPD-Kandidaten.

Dabei setzen die Kandidaten auf eine Mischung aus stadtweiten und ortsspezifischen Themen. Projekte wie die Fernwärme für alle, den Erhalt des Rufbussystems „Carlos” oder das neue Förderprogramm für die Stadtteile, das gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern mit Leben gefüllt werden soll, werden von den SPD-Kandidaten aus allen Stadtteilen gefordert und unterstützt.

Speziell für Leisenwald setzen sich die Sozialdemokraten zudem dafür ein, bei der zuständigen Behörde „Hessen Mobil” für die dringend nötige Ausbesserung der Hauptstraße zu werben, Bauplätze zu prüfen und die Kita zu erweitern sowie zu modernisieren um insbesondere für junge Menschen ein attraktiver Lebensmittelpunkt zu bleiben und das Gemeinschaftshaus als attraktiven Treffpunkt zu erhalten. Auch den Leisenwälder Heiratsmarkt wollen die SPD-Kandidaten zukunftsfähig aufstellen – unter anderem, indem das Marktgelände optisch aufgewertet wird. Eine Idee für das Marktgelände: Eine Grillhütte. „So könnten dort auch ganzjährig ohne großen Aufwand Veranstaltungen mit der Dorfgemeinschaft durchgeführt werden”, sagt Mario Ritter.

Überrascht waren die SPD-Kandidaten davon, dass der amtierende Ortsvorsteher erklärt hat, es wäre schöner gewesen, wenn alle Ortsbeirats-Kandidaten auf einer gemeinsamen Liste angetreten wären. „Darüber wären wir natürlich gesprächsbereit gewesen – ein solches Angebot hat es aber leider nie gegeben.” Immerhin gebe es damit aber auch zwei unterscheidbare Optionen auf dem Stimmzettel für die Wählerinnen und Wähler. So sei wenigstens auch für jeden erkennbar: wo SPD draufsteht, ist auch SPD drin. „Wir kandidieren nicht im Ort unter dem einen und in der Stadt unter einem anderen Namen. Da handelt man sich ansonsten schnell den Vorwurf ein, eine Mogelpackung zu sein.”

Dass die Kandidatur der SPD vom Ortsvorsteher zudem als ‚Einmischung’ bezeichnet wurde, sehen die Sozialdemokraten hingegen gelassen. „Einmischen werden wir uns, aber nur im positiven Sinne. Wir wollen etwas für Leisenwald bewegen, bestenfalls natürlich gemeinsam mit der ‚Bürgerliste'”. Die Hand der Leisenwälder SPD bleibe in jedem Fall ausgestreckt, unabhängig von den Mehrheitsverhältnissen nach dem 15. März.

Quelle: SPD Wächtersbach

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