Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig hat die parlamentarische Sommerpause genutzt, um die Feuerwehr Hanau zu besuchen. Am Standort im Stadtteil Lamboy haben sowohl die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Hanau-Mitte ebenso wie die Johanniter, das Deutsche Rote Kreuz und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft ihre Stützpunkte. Im Gespräch mit dem stellvertretenden Amtsleiter Sean Heesch erfuhr Reddig viel Wissenswertes über den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte.
Der Besuch bot zudem besondere Einblicke in die Vielfalt der täglichen Arbeit: Bei einer Fahrt im Einsatzfahrzeug, einer Ausfahrt auf dem Hilfeleistungslöschboot auf dem Main und einer Demonstrationsfahrt auf der Drehleiter erlebte Reddig, wie unterschiedlich die Anforderungen an die Einsatzkräfte sein können. Die Eindrücke machten deutlich, dass Feuerwehrarbeit weit über die klassische Brandbekämpfung hinausgeht – von technischer Hilfeleistung über Rettung auf dem Wasser bis hin zu Einsätzen in großer Höhe.
„Diese Einblicke zeigen sehr anschaulich, wie breit das Aufgabenspektrum der Feuerwehr heute ist“, sagte Pascal Reddig. „Ob auf der Straße, auf dem Main oder in großer Höhe: Hinter jeder Aufgabe stehen hervorragend ausgebildete Menschen, moderne Technik und vor allem ein eingespieltes Team, auf das sich die Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall verlassen können.“
Der gemeinsame Standort mit den Hilfs- und Rettungsdiensten stehe beispielhaft für eine Sicherheitsstruktur, die auf Zusammenarbeit angewiesen ist. Hauptamtliche Einsatzkräfte gewährleisten die ständige Einsatzbereitschaft; die Freiwillige Feuerwehr ergänzt sie mit ihrer Erfahrung, ihrer Einsatzstärke und ihrer tiefen Verwurzelung in der Stadtgesellschaft. Johanniter, DRK und DLRG bringen weitere unverzichtbare Kompetenzen ein. So entsteht ein Netzwerk, das bei größeren Schadenslagen ebenso trägt wie im täglichen Einsatzgeschehen.
„Sicherheit ist immer Teamarbeit“, erklärte Reddig. „Das professionelle Hauptamt, das engagierte Ehrenamt und die Hilfsorganisationen arbeiten hier Hand in Hand. Diese Zusammenarbeit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie beruht auf guter Ausbildung, regelmäßigen Übungen und dem gegenseitigen Vertrauen aller Beteiligten.“
Besonders an Bedeutung gewinnt diese Zusammenarbeit mit der Kreisfreiheit Hanaus. Seit dem 1. Januar 2026 trägt die Stadt auch die Verantwortung für den Katastrophenschutz. Damit wachsen die Aufgaben im Bevölkerungsschutz und die Anforderungen an abgestimmte Abläufe. Gerade bei Extremwetterereignissen, größeren Schadenslagen oder langandauernden Einsätzen ist das Zusammenspiel aller Kräfte entscheidend.
106 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit 249 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zusammen. Die Zahlen stehen vor allem für die Menschen dahinter, die rund um die Uhr für die Sicherheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger einstehen.
„Hauptamt und Ehrenamt sind keine Gegensätze, sondern zwei starke Säulen derselben Aufgabe“, so Reddig weiter. „Mein herzlicher Dank gilt den haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften. Ihr Einsatz verdient unseren Respekt und verlässliche Unterstützung.“
Zum Abschluss seines Besuchs dankte Reddig allen Beteiligten für den offenen Austausch und ihren täglichen Beitrag zur Sicherheit in Hanau.
Quelle: Team Reddig

