Mittwoch, Februar 25, 2026
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Rot-Grüne Koalition prüft Leerstandsatzung für Nidderau

Die Rot-Grüne Koalition in Nidderau hat in der letzten Stadtverordnetenversammlung einen gemeinsamen Antrag beschlossen, mit dem der Magistrat die Einführung einer Leerstandsatzung prüfen soll. Ziel ist es, bereits vorhandenen Wohnraum zu aktivieren.

Angesichts des hohen Wohnungsbedarfs im Rhein-Main-Gebiet ist es notwendig, bestehende Potenziale zu nutzen. Denn in Nidderau stagnieren die Einwohnerzahlen seit Jahren, obwohl seit über 30 Jahren immer neue Baugebiete ausgewiesen wurden.

„Es ist schwer vermittelbar, dass ständig neue Baugebiete ausgewiesen und weiter Flächen bebaut werden, während gleichzeitig viele Wohnungen leer stehen”, erklärt Alois Müller, Stadtverordneter und Grünes Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung. „Eigentum verpflichtet” ist aus gutem Grund ein Artikel des Grundgesetzes und legt die Sozialbindung des Eigentums fest. Bevor weitere Baugebiete geplant werden, müssen wir vorhandenen Wohnraum aktivieren. Wir müssen Anreize schaffen, dass dieser Leerstand verringert und bezahlbarer Wohnraum den Bürgern zur Verfügung gestellt wird. “

Ziel einer Leerstandsatzung ist die Erfassung leerstehender Wohnungen, um dann gemeinsam mit Eigentümerinnen und Eigentümern Lösungen für eine Wiedervermietung zu finden.
Die Nidderauer CDU-Fraktion hat sich in ihrer Art alles abzulehnen ohne eigene Ideen zu entwickeln, gewehrt dies auch nur zu prüfen. Genau die CDU, welche immer nach Zahlen schreit, weigert sich gegen die Erhebung von Daten.

Quelle: Redaktion MKK Echo

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