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Rodenbach soll klimaresilienter werden

Rodenbach, 26. September 2026 – Breite Unterstützung in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung erhielt der Antrag der Rodenbacher Sozialdemokraten, die Klimaresilienz der Gemeinde mit breiter öffentlicher Beteiligung weiter zu erhöhen. Für die Dauer von 12 Monaten wird der Arbeitskreis „Klimaresilienz und Klimaschutz in Rodenbach“ gegründet. Er soll über die Folgen des Klimawandels und weitere Möglichkeiten der Anpassung informieren, örtliche Bedürfnisse und Erfahrungen aufnehmen und gemeinsam weitere konkrete Maßnahmen für Rodenbach entwickeln.

Wie Michael Kempf, Mitglied der SPD Fraktion darlegte, sollen dabei auch die bereits bestehenden Maßnahmen und Handlungsempfehlungen des „Integrierten Klimaanpassungskonzepts des Main-Kinzig-Kreises“ aufgegriffen und deren Weiterentwicklung und Umsetzung für Rodenbach begleitet werden. Die Prioritäten sollen dabei liegen auf den Themen Starkregen, Wasser, Hitze, Waldbrandgefahr, kritische Infrastruktur sowie auf potenziellen individuellen Beiträgen der Rodenbacher Bürgerinnen und Bürger. Ein Budget für den Arbeitskreis sei nicht vorgesehen. Über potenzielle weitere Maßnahmen bzw. die Ideenumsetzung entscheide in jedem Fall die Gemeindevertretung

Laut Kempf haben die letzten Wochen und Monate deutlich gezeigt, dass der Klimawandel beständig fortschreitet und sich sogar zunehmend beschleunigt. Die Auswirkungen auf unsere Natur seien immens: austrocknende Böden, erhöhte Brandgefahren, schlechtere Ernten, gefährdete Wasserversorgung, Gesundheitsgefahren durch Hitze und Strahlung und vieles mehr.

Alleine könne sich eine Kommune wie Rodenbach dem natürlich nicht entgegenstellen. Sie könne aber durchaus signifikante Beiträge zur Erhöhung der Klimaresilienz und zu einem besseren Schutz der eigenen Bürger leisten. Viele lokale Massnahmen in dieser Richtung seien auch bereits ergriffen worden

Generell müsse ein noch breiteres Bewusstsein für mehr Klimaschutz und damit auch eine höhere Bereitschaft zur individuellen Beteiligung geschaffen werden. Ob Begrünung und Entsiegelung, Regenwassernutzung, Verschattung, Schutz vor Hitze, Photovoltaik oder die naturnahe Gestaltung privater Flächen – viele Maßnahmen können nicht allein durch die öffentliche Hand umgesetzt werden, so Kempf. “Klimaresilienz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Sie kann nicht mit der Erstellung eines einzelnen Konzeptes abgeschlossen werden, sondern muss dauerhaft begleitet und weiterentwickelt werden. Unser Ziel ist es, die bereits vorhandenen Grundlagen zu nutzen und daraus einen dauerhaften Prozess für Rodenbach zu entwickeln: mehr Prävention, mehr Information und Aufklärung, mehr bürgerschaftliches Engagement und konsequentes Verwaltungshandeln. Nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit deren Kompetenz und Engagement, kann diese große Aufgabe gelingen.”

Weitere bereits feststehende Termine der SPD in Rodenbach:

26.10.26, Jahreshauptversammlung der SPD

09.10.26, Hessenabend mit Unterhaltung, Schlachtplatte und Handkäs (Schüt zenhof Oberrodenbach)

07.11.26, ganztägige Klausur der SPD Fraktion

 

Quelle: Wolfgang Puetz

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