Donnerstag, Januar 15, 2026
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Reddig besucht KCA: Praktiker zeigen Hürden in der täglichen Arbeit auf

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig hat das Kommunale Center für Arbeit (KCA) des Main-Kinzig-Kreises besucht, um sich über die aktuelle Lage der Arbeitsmarktintegration und der sozialen Unterstützung vor Ort zu informieren. Ein weiteres Thema war die neue Grundsicherung, die kürzlich im Bundeskabinett beschlossen worden ist.

Reddig sprach mit der Vorstandsvorsitzenden Beate Langhammer und Sozialdezernent Andreas Hofmann über die Aufgaben, die Struktur und aktuelle Entwicklungen der Einrichtung, auch mit Blick auf die inzwischen erfolgte Auskreisung der Stadt Hanau. Die Referatsleiter Tobias Heckmann (Recht) und Simon Raue (Finanzen und Controlling) lieferten wichtige fachliche Einordnungen und ermöglichten einen vertieften Austausch über die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen.

In einem offenen Gespräch wurden zentrale Herausforderungen vor Ort thematisiert; angefangen von der angespannten Situation in vielen Kindertagesstätten, über Defizite im öffentlichen Nahverkehr und Sprachbarrieren bei der Beratung und Integration bis hin zu den begrenzten finanziellen Ressourcen für nachhaltige Beratung, Betreuung und berufliche Integration.

Als Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag brachte Pascal Reddig unter anderem seine fachliche Einschätzung zu den geplanten sozialen Reformen sowie zum Rechtskreiswechsel ukrainischer Geflüchteter ein. Diese erhalten künftig kein Bürgergeld mehr, sondern Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, sofern sie nach dem 1. April 2025 eingereist und bedürftig sind.

„Der direkte Austausch mit den Praktikern vor Ort ist für meine Arbeit im Bundestag unverzichtbar,” betonte Reddig. „In den Gesprächen über die tägliche Arbeit im KCA wird deutlich, welche komplexen Aufgaben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten und welche Hürden sie dabei bewältigen müssen.” Er bedankte sich bei seinen Gesprächspartnern für den konstruktiven Austausch. „In Berlin werde ich dafür einstehen, dass die notwendigen Mittel und rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit Einrichtungen wie das KCA ihre wichtige Arbeit zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger weiterhin erfolgreich leisten können.“

 

Quelle: Team Reddig

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