Kropp Gruppe erweitert Entwicklungsgebiet in der Gelnhäuser Südstadt
Ein weiteres Puzzlestück fügt sich in die Weiterentwicklung der Gelnhäuser Südstadt ein. Nachdem die Kropp Gruppe bereits im vergangenen Jahr als Investor das ehemalige Joh-Gelände übernommen hat, folgt nun der Kauf einer weiteren, angrenzenden Immobilie. Das mittelständische Familienunternehmen aus Großenlüder hat das Ditzelhaus von der Kreissparkasse Gelnhausen erworben. In dieser Woche fand der entsprechende Notartermin in der Barbarossastadt statt.
„Für uns ergeben sich dadurch weitere Chancen, zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung in Gelnhausen beizutragen”, freut sich Geschäftsführer Oliver Kropp am Tag der Vertragsunterzeichnung. Die Pläne, Wohnen, Handel und Gastronomie an der Kinzig zu errichten, können jetzt erweitert werden. „Schon heute haben wir viele Interessenbekundungen von Privatpersonen und Unternehmen an unserem Projekt ‚Kinzighöfe’. Durch den Ankauf des Ditzelhauses können wir mit zusätzlichen Interessenten zusammenarbeiten”, so Kropp.
Auch die Kreissparkasse Gelnhausen sieht in dem Verkauf einen zukunftsweisenden Beitrag zur Entwicklung des Quartiers. Vorstandsvorsitzender Ole Schön betont, dass es Teil des öffentlichen Auftrags der Sparkasse sei, die kommunale Infrastruktur zu unterstützen und städtebauliche Entwicklungen in der Region konstruktiv zu begleiten, weil’s um als Geld geht.
„Da das Gebäude baukörperlich mit dem angrenzenden Areal verbunden ist, eröffnet der Verkauf die Chance, die Weiterentwicklung dieses Ensembles aus einer Hand zu ermöglichen und damit einen wichtigen Impuls für die Südstadt zu geben”, sagt Stefan Müller, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Gelnhausen, der den Vertrag beim Notartermin unterzeichnete.
Für Bürgermeister Christian Litzinger (CDU) ist der Kauf des Ditzelhauses ein weiteres positives Signal für die Innenstadtentwicklung: „Die Zukunft unserer Südstadt nimmt immer mehr Fahrt auf. Nachdem wir mit der Kropp Gruppe nach langen Jahren den idealen Investor für das ehemalige Joh-Gelände gefunden haben, übernimmt diese nun schon vor Baubeginn zusätzliche Verantwortung in Gelnhausen.”
Vor Beginn der Bauphase muss zunächst ein neuer Bebauungsplan für die Südstadt beschlossen werden. Nachdem dieser in den zurückliegenden Monaten erarbeitet wurde, wartet er jetzt nur noch auf den finalen Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung. Dieser soll bereits Ende März 2026 erfolgen.
Und wann beginnt der Bau auf dem ehemaligen Joh-Gelände? Laut Oliver Kropp geht es Ende 2026 oder spätestens Anfang 2027 los. Dann rollen die Bagger – und die Zukunft der Südstadt kann beginnen.
Quelle: Stadt Hanau

