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On-Demand-Verkehr Carlos weiter ausbauen

Rodenbach, 4. Januar 2026 – Der On-Demand-Verkehr „Carlos“ hat sich in Rodenbach als echtes Erfolgsmodell etabliert, so die Jusos in der SPD von Rodenbach. Die hohe Nachfrage, insbesondere auf den Strecken zwischen Rodenbach und Freigericht sowie nach den Anbindungen an den Bahnhof in Langenselbold, zeige deutlich: Flexible Mobilitätsangebote treffen den Nerv der Zeit und werden vor Ort angenommen.

Gerade deshalb brauche es jetzt den nächsten Schritt. Eine gezielte Ausweitung des Angebots auf Nachbarkommunen wie Langenselbold und Erlensee, um Mobilität nicht an Gemeindegrenzen enden zu lassen. Durch eine stärkere interkommunale Vernetzung könnten auch diese Alltagswege besser verbunden werden.

Ein weiterer zentraler Hebel sei die Erweiterung der Betriebszeiten. Derzeit stosse Carlos vor allem für Pendlerinnen und Pendler sowie Berufstätige an seine Grenzen. Frühere Startzeiten am Morgen würden es deutlich mehr Menschen ermöglichen, Carlos auch für den Arbeitsweg zu nutzen und damit das Auto stehen zu lassen.

Dazu erklärt Niklas Schäfer, Vorsitzender der Jusos Rodenbach: „Carlos ist ein Beispiel dafür, wie smarte Verkehrsinfrastruktur konkret funktionieren kann. Unsere Gemeinde war hier ganz frühzeitig dabei und damit auch beispielgebend für viele andere Gemeinden in der Umgebung. On-Demand-Verkehre schließen Lücken, die der klassische ÖPNV nicht abdecken kann. Wenn wir das Angebot räumlich und zeitlich weiterentwickeln, profitieren besonders Berufstätige, Jugendliche und ältere Menschen.“

Eine moderne Verkehrspolitik müsse sich am Alltag der Menschen orientieren. Der Ausbau von Carlos stehe für eine Mobilität, die flexibel, sozial gerecht und klimafreundlich ist und Rodenbach weiter fit für die Zukunft macht.

 

Quelle: Wolfgang Puetz

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