Sonntag, Januar 18, 2026
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Neujahrskonzert mit Johann-Strauß-Orchester Motto in der Rodenbachhalle: „Hofburg meets Hollywood“

Rodenbach. Das neue Jahr begann in Rodenbach gleich wieder mit einem musikalischen Leckerbissen: „Rodenbacher Neujahrskonzert“. Auf Einladung der Gemeinde und organisatorischer Verantwortung vom Volkschor Niederrodenbach begeisterte das bekannte Frankfurter Johann-Strauß-Orchester in der voll besetzten Rodenbachhalle das Publikum. Bekannte und beschwingte Melodien erklangen und einige Zugaben gab es zu hören.

Bürgermeister Klaus Schejna wünschte allen Gästen ein gesundes neues Jahr und begrüßte als besondere Gäste die Kreisbeigeordnete Cornelia Rück in Vertretung des Landrats vom Main-Kinzig-Kreis und den Landtagsabgeordneten Max Schad sowie den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Martin Fahrendorf und die Mitglieder vom Gemeindevorstand.

Das Johann-Strauß-Orchester Frankfurt, dass sich aus hochkarätigen Musikerinnen und Musikern des HR-Sinfonieorchesters und der Opernhäuser Frankfurt, Wiesbaden, Mainz und Darmstadt zusammensetzt, stand wieder unter der Leitung des Dirigenten Witolf Werner, der unter anderem auch sechs Jahre an der renommierten Wiener Staatsoper tätig war, und Konzertmeister Horst Wielland. Werner hat in seiner erfrischenden Art auch wieder die Moderation des Abends unter dem Motto: „Hofburg meets Hollywood“ übernommen.

Besondere Glanzpunkte im Programm setzte die stimmgewaltige Sopranistin Monami Okazaki. Sie ist geboren und aufgewachsen in Kumagaya-City, Saitama-Präfektur, Japan, und begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von drei Jahren an der Yamaha Musikschule. Okazaki setzte diese später an der Kunitachi Musikhochschule fort, wo sie ihren Abschluss in Gesang machte. 2007 zog sie nach Wien, Österreich. Bereits nach einem Jahr debütierte sie bei der Wiener Kammeroper, nachdem sie bei ihrem ersten Vorsingen von einem Dirigenten entdeckt wurde.

Eine wichtige Station ihrer Karriere war die Ernennung zur Stipendiatin der Bayreuth-Wagner-Stiftung im Jahr 2013, gefolgt von internationalen Konzerten in Frankreich, Deutschland, Österreich, Tschechien und Japan. Ein weiteres Highlight war ihr Auftritt als Sopransolistin in Beethovens 9. Sinfonie an der Wiener Staatsoper 2018, wo sie mit den berühmten Wiener Kammersängern auftrat. Ihre meisterhafte Darbietung des „Wienerliedes“ brachte ihr den ersten Preis beim Wiener Lied-Operettenwettbewerb ein, wodurch sie als erste japanische Sängerin in dieser Kategorie Beachtung fand.

Das Johann-Strauß-Orchester Frankfurt spielte bekannte Werke der Komponisten O.Straus, F. Lehar, J. Strauss (Vater und Sohn), E. Kälman, C. Millöcker, J. Fucik, R. Rogers, C., Porter, E. Morricone, N. Rota, M. Jarre, J. Horner und J. Livingston. So u.a. Ein Walzertraum und Paganini (Lieb, du Himmel auf Erden). Die Zirkusprinzessin (Was in der Welt geschieht) und The Sound of Music (Medley. Dr. Schiwago und Titanic sowie Bonaza. Als Zugabe spielte sie eine Polka „Unter Donner und Blitz“ schnell und zum Abschluss unter einem Feuerwerk mit rytmischem Klattschen vom begeisterten Publikum den bekannten „Radezky-Marsch.

Die Rodenbachhalle war wieder voll besetzt und in der Pause wurde die Bewirtung vom Volkschor übernommen. Die Besucher erlebten wieder eine sehr gute Unterhaltung und einen genussvollen Abend.

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Quelle: Anton Hofmann

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