Freitag, Februar 27, 2026
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Neues Leben für Burg Wonnecken

SPD Windecken setzt sich für Pflegeeinrichtung ein
Der demografische Wandel ist eindeutig: Immer mehr Menschen werden immer älter. Dementsprechend steigt der Bedarf an Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen. Aus diesem Grund plädiert die SPD Windecken für eine Wiederaufnahme der Tagespflege oder einer anderen Form der Seniorenbetreuung auf Burg Wonnecken. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass das Gebäude dafür optimal geeignet ist“, erklärt Stefan Hotz, SPD-Spitzenkandidat für den Ortsbeirat Windecken.
Das historische Gemäuer aus dem 13. Jahrhundert wurde von der Alzheimer Gesellschaft seit 2003 als Tageszentrum für Demenzerkrankte genutzt. In erster Linie gestiegene Personalkosten führten zur Insolvenz der gemeinnützigen Betreibergesellschaft und Oktober 2024 zur Schließung des Zentrums.
Die Wiederbelebung von Burg Wonnecken sei dringend notwendig, sind sich die SPD-Ortsbeiratskandidaten Simone Schneider, Mathias Kukol, Heinz Homeyer, Jürgen Salzmann und Hotz einig. Neben der Eröffnung der Tagespflegeeinrichtung in Eichen sowie der Weichenstellung für eine Senioren- und Pflegeeinrichtung mit bis zu 100 Appartements und zwölf Servicewohnungen für betreutes Wohnen in Erbstadt sei es erforderlich, auch im bevölkerungsreichsten Nidderauer Stadtteil entsprechende Angebote zu schaffen. Denn die Betreuungsnachfrage wächst stadtweit.
Die Stadtverwaltung soll deshalb Gespräche mit dem neuen Eigentümer der Burg aufnehmen und sich für eine Wiedereröffnung eines Pflegeangebots stark machen, fordert die SPD Windecken. Seit 2016 setze sich die SPD zusammen mit dem grünen Koalitionspartner dafür ein, die Gesundheitsversorgung in allen Stadtteilen zu verbessern. Das Beispiel Erbstadt habe gezeigt, dass eine gezielte Suche und Ansprache erfolgversprechend sein können.
In Erbstadt hatte die Alten- und Pflegezentren (APZ) des Main-Kinzig-Kreises die Pläne für ein Altenzentrum ad acta gelegt. Durch Initiative von Bürgermeister Andreas Bär konnte die Firma Römerhaus aus Schifferstadt als potenzieller Bauherr und Betreiber gewonnen werden. Die SPD-Fraktion wird sich auch weiterhin für Pflege- und Betreuungsangebote, darunter in Windecken, einsetzen. „Es wäre eine Tragödie, wenn wir die Menschen allein lassen müssten“, sind sich die SPD-Kandidaten einig.

Quelle: Redaktion MKK Echo

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