Landrat Stolz besucht Familienbetrieb Hölz Sicherheitstechnik GmbH
Main-Kinzig-Kreis. – Im kommenden Jahr feiert das Unternehmen Hölz Sicherheitstechnik GmbH sein 50-jähriges Bestehen – und seit jeher gilt in dem Familienbetrieb das Bekenntnis zum Standort Maintal, genauer: zum Standort Bischofsheim. Das ist Grund genug für Landrat Thorsten Stolz, „einem engagierten, erfolgreichen und lokal so verwurzelten Betrieb einfach mal Danke zu sagen“. Der Landrat machte sich gemeinsam mit Bürgermeisterin Monika Böttcher ein Bild vom mittelständischen Betrieb in der Taunusstraße 64, das den Generationswechsel längst erfolgreich vollzogen hat: Die heutigen Geschäftsführer Thomas Hölz und Christian Hölz gaben den Gästen zusammen mit ihrem Vater und Firmengründer Hans-Joachim Hölz einen Überblick über die Entwicklung des Unternehmens und ihre heutige Ausrichtung.
„Die Firma Hölz ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Arbeitgeber und verbindet seine wirtschaftliche Stabilität konsequent mit Investitionen in Qualität und Innovation. Hier darf sich der Bürger aus der Nachbarschaft mit seinem Anliegen ebenso gut aufgehoben fühlen wie das Großunternehmen, das in Sachen Sicherheit aufrüsten will“, fasste Landrat Stolz nach einem Rundgang durch die Produktions-, Verkaufs- und Verwaltungsräume zusammen.
Gegründet wurde der Betrieb im Jahr 1977 von Schlossermeister Hans-Joachim Hölz in einer kleinen Werkstatt in Bischofsheim. Bereits drei Jahre später wurde daraus die Hölz Schlüssel und Sicherheitstechnik GmbH. Was als klassische Schlosserwerkstatt für Privatkundinnen und -kunden begann, entwickelte sich in den frühen Jahren stetig weiter, frühzeitig schon mit eigenem Ladengeschäft, getragen von handwerklicher Präzision, persönlicher Kundennähe und der Bereitschaft, neue technische Lösungen frühzeitig aufzugreifen. So erweiterte das Unternehmen sein Angebot im Laufe der Jahre um moderne, hochtechnisierte Schließsysteme für Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen und legte damit den Grundstein für das heutige Leistungsspektrum.
Mit dem Wachstum gingen mehrere Standortwechsel innerhalb des Maintaler Stadtteils Bischofsheim einher, jeweils ausgelöst durch steigenden Platzbedarf und neue Geschäftsfelder. Zuletzt 2014 zog das Unternehmen um: in die größeren Räumlichkeiten, in denen sich Hölz heute noch befindet – mit einladendem Showroom im vorderen Betriebsbereich und Optionen zum Wachsen im hinteren Bereich.
„Jeder Umzug war Ausdruck unseres Erfolgs, aber auch unserer Verantwortung, hier vor Ort weiter Arbeitsplätze zu halten und zu schaffen“, erklärte Thomas Hölz. Christian Hölz verwies auf die enge Bindung innerhalb der Belegschaft: „Viele der Beschäftigten, die im Laufe der Jahre den Weg in unseren Betrieb gefunden haben, sind über Jahrzehnte dabeigeblieben. Wir sind ein starkes Team.“
Thomas und Christian Hölz sind selbst seit jungen Jahren mit dabei und wurden 2004 zu Gesellschaftern und Geschäftsführern bestellt. Sie leiten seit 2009 hauptverantwortlich die Firmengeschicke. Der Generationenwechsel sei frühzeitig vorbereitet worden und habe sich als wichtiger Stabilitätsfaktor erwiesen, resümierten Thomas und Christian Hölz.
Heute beschäftigt das Unternehmen 35 Mitarbeitende, die nicht zuletzt in der Mainmetropole Frankfurt täglich ihre Baustellen und Auftraggeber bedienen. Der Schwerpunkt liegt auf hochwertigen Sicherheitstüren, komplexer Zutrittskontrolltechnik sowie der Planung und Umsetzung individueller Sicherheitskonzepte. Die Produktpalette reicht von Lösungen für Privathäuser über Wohn- und Geschäftshochhäuser bis hin zu hochsensiblen Bereichen wie Banken und Rechenzentren. Bürgermeisterin Monika Böttcher unterstrich bei ihrem Besuch die Bedeutung des Betriebs für die Kommune. „Hier wird nicht nur wirtschaftlich erfolgreich gearbeitet, sondern auch ausgebildet, weiterqualifiziert und langfristig gedacht. Die Firma Hölz hat sich außerdem in der Geschichte der Stadt Maintal vielfältig in Themen der Wirtschaftsförderung und der Standortentwicklung eingebracht. Für uns ist der Betrieb eine wichtige Institution in der Stadt“, sagte Böttcher. Damit sieht sich der Betrieb kurz vor dem Jubiläumsjahr bestens vernetzt und gut gerüstet für die nächsten Kapitel der Unternehmensgeschichte.
Quelle: Redaktion MKK Echo

