Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalen Spitzenverbände, des Verbands der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft sowie der Hessischen Ministerien für Soziales und für Wohnen haben ein Memorandum zur Initiative „Wohnen nach dem Frauenhaus“ unterzeichnet. Ziel ist es, Frauen nach einem Aufenthalt im Frauenhaus schneller den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zu ermöglichen und gleichzeitig dringend benötigte Plätze in den Frauenhäusern wieder freizumachen.
Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Kaweh Mansoori sagte: „Die aktuell 32 hessischen Frauenhäuser sind essentielle Einrichtungen, die Schutz bieten und einen Weg aus der Gewalt ermöglichen. Der Aufenthalt im Frauenhaus kann aber nur ein Zwischenschritt sein. Der Neustart beginnt erst mit einer eigenen Wohnung. Deshalb setzen wir genau hier an: Wir schaffen gezielt mehr bezahlbaren Wohnraum und machen den Übergang einfacher, schneller und verlässlicher.“
Sozialministerin Heike Hofmann sagte: „Frauen, die Schutz und Zuflucht im Frauenhaus suchen, haben Schreckliches erlebt. Die Wohnungssuche gestaltet sich für sie und ihre Kinder oft besonders schwierig, mitunter sogar demütigend. Mit unserer Initiative unterstützen Frauen dabei, ihr Leben nach dem Frauenhaus selbstbestimmt gestalten können.”
Quelle: Hessische Landesregierung

