Svenja Neumann am 30. Oktober in der Trauerhalle Wolfgang zu Gast
Mit einer Lesung geht die Veranstaltungsreihe „Kultur auf den Hanauer Friedhöfen” am Freitag, 30. Oktober, für dieses Jahr zu Ende. Unter dem Titel „Wir haben nie darüber geredet” beschäftigt sich die Theologin Svenja Neumann mit einem Thema, über das viele Menschen nur ungern sprechen: dem Tod. Beginn der Veranstaltung, die musikalisch von Midwood Train begleitet wird, ist um 18 Uhr in der Trauerhalle des Friedhofs Wolfgang an der Aschaffenburger Straße.
Svenja Neumann zeigt bei ihrer Lesung, warum es helfen und sogar Mut machen kann, über den Tod zu sprechen. Dabei geht es nicht nur um Abschied und Trauer, sondern auch um die Frage, wie ein offener Umgang mit dem Tod das eigene Leben bereichern und den Blick auf das Wesentliche schärfen kann. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Midwood Train. Die Verbindung aus Lesung und Konzert schafft einen besonderen Rahmen für die Auseinandersetzung mit dem Thema. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Die Reihe ,Kultur auf Hanauer Friedhöfen‘ zeigt immer wieder, wie vielfältig diese besonderen Orte genutzt werden können: mit Respekt vor ihrer eigentlichen Bedeutung und zugleich offen für neue Begegnungen“, sagt Bürgermeisterin Isabelle Hemsley.
Mit der Lesung von Svenja Neumann endet die diesjährige Ausgabe von „Kultur auf den Hanauer Friedhöfen“. Seit 2021 bringt die vom städtischen Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) organisierte Reihe Konzerte, Lesungen und Ausstellungen an verschiedene Friedhofsstandorte in Hanau. Die Veranstaltungen eröffnen dabei immer wieder neue Zugänge zu Friedhöfen als Orten der Trauer und des Gedenkens, aber auch als Orte der Begegnung, der Ruhe und der Kultur.
Pressekontakt:
Stadt Hanau, Julia Oppenländer
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Quelle: Stadt Hanau

