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Leipziger Lyrikgesellschaft benennt Völkers „Nestor und die göttlichen Zwillinge“ zum Buch des Monats November

Zur „Empfehlung des Monats November“ hat die in Leipzig ansässige Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. – Leipziger Lyrikbibliothek den Lyrikepos „Nestor und die göttlichen Zwillinge des Gelnhäuser Schriftstellers Peter Völker ausgewählt. Auf ihrer Homepage (https://lyrikgesellschaft.de/empfehlung-des-monats-november-2026/) veröffentlicht die Lyrikgesellschaft eine Rezension der in Köln lebenden Autorin Nahid Ensafpour, die mit einem Geleitwort von Dr. Elke Wehrs, Dozentin an der Goethe Universität Frankfurt, bereits auf deren Kunstplattform „uniwehrsel.de“ erschienen ist. Mit seinem aktuellen Lyrikzyklus hat Völker seinen vierten Band zu zentralen Themen der griechischen Mythologie im publiziert.

Wie in seinen drei Werken „Agamemnon und Kassandra in Lakonien“ (2001), Odysseus und Seussydos, (2005), sowie „Achilleus und Thetis“ (2008) zuvor, holt er die Protagonistinnen und Protagonisten der Ilias und der Odyssee wiederum bei Homer ab, schenkt ihnen aber in lyrischen Versen eine neue Lebenschance jenseits der göttlichen Vorbestimmung und baut eine Brücke in die Moderne. In dem neuen Band zu Nestor gewährt Apollon nach einem Zwist mit dem greisen, weisen Ratgeber und Streitschlichter letztendlich ein selbstbestimmtes zweites Leben und macht ihn schließlich unsterblich. Damit folgt Apollon bei Völker einem weisen Rat des Nestors und wird somit durch menschliche Erkenntnis geläutert. Das Thema wurde in 21 Szenen lyrisch bearbeitet.

In seinem Vorwort schreibt der studierte Altphilologe Martin Knapp (Suttgart) mit Schwerpunkt Griechenland: „Es gibt sie noch, wenn auch immer seltener, die gelehrten Professorinnen und Professoren, die alles wissen, was es zu wissen gibt über Agamemnon, Odysseus, Achilleus, Nestor und all die anderen homerischen Helden. Wenige Menschen aber besitzen die Gabe, wirklich mit diesen Charakteren zu kommunizieren. Peter Völker ist einer davon. Seine Helden sind kein Gegenstand feinsinniger Analysen aus heutiger, aufgeklärter, wie wir glauben, Perspektive. Nein, sie sind zeitlose Menschen, die unter eigener und fremder Unvollkommenheit genauso leiden wie wir alle, gerade so, wie Homer sie gezeichnet hat.“ Für seinen ersten Band zu Agamemnon und Kassandra wurde Völker bereits 2013 im Rahmen eines Weltfestivals der Poesie im rumänischen Curtea de Arges von der internationalen „Kulturakademie Orient-Occident“ mit dem „Prix Exellence“ der Poesie ausgezeichnet.

Quelle: Peter Völker

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