Im April widmet sich der Hanauer Kulturverein e.V. in seiner aktuellen Ausstellung ganz dem Thema Natur. Unter dem Titel „Lebensformen | Lebensräume“ präsentieren die Künstlerinnen Anke Bornhöfft-Neugebauer, Utschka (Uschi Zöller) und Reinhard F. Maria Wiesiollek ihre Werke in der Remisengalerie im Schloss Philippsruhe.
Die Ausstellung eröffnet mit einer Vernissage am Samstag, 11. April 2026, um 18 Uhr. Musikalisch begleitet wird der Abend von Astrid Niepmann am Klavier.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Wesen der Natur und der Zerbrechlichkeit ökologischer Zusammenhänge. Ohne konkrete Landschaften oder Lebensformen direkt abzubilden, thematisieren die Künstlerinnen und Künstler das Zusammenspiel von Arten und Lebensräumen. Natur erscheint dabei als ein dynamisches Gefüge aus Wachstum, Veränderung und Vergänglichkeit.
Die Arbeiten von Anke Bornhöfft-Neugebauer und Utschka zeigen organismische Formbildungen, die auf Prozesse des Wandels und der Auflösung verweisen. Demgegenüber stehen die lichtdurchfluteten Waldlandschaften von Reinhard F. Maria Wiesiollek, die eine spannungsreiche Verbindung zwischen idyllischer Harmonie und einem bedrohten Ökosystem herstellen. Im Zusammenspiel von Vitalität und Verfall wird deutlich, dass die Schönheit der Natur kein stabiler Zustand ist, sondern ein fragiles und schützenswertes Gut.
Die Ausstellung ist vom 12. bis 26. April 2026 geöffnet und kann samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Während der Öffnungszeiten sind die Künstlerinnen und Künstler persönlich vor Ort.
Veranstaltungsort:
Remisengalerie des Hanauer Kulturvereins
Rechtes Torgebäude, Schloss Philippsruhe
Philippsruher Allee 45
63454 Hanau
Der Eintritt ist frei.
Quelle: Redaktion MKK Echo

