„Mit dem ‚Abend der Kultur‘ wollen wir seitens des Landes das großartige kreative Wirken unserer heimischen Kunst- und Kulturschaffenden würdigen. Musik verbindet, schafft Gemeinschaft und macht unser Leben bunter – genau das verkörpert die Familie Waldschmidt aus Ortenberg in besonderer Weise. Mit ihrem künstlerischen Schaffen und ihrem großen ehrenamtlichen Engagement prägen sie das kulturelle Leben in der Region nachhaltig. Es war mir deshalb ein persönliches Anliegen, ihnen für ihren wertvollen Beitrag zu danken und ihre Arbeit mit der Einladung nach Wiesbaden auf diese Weise zu würdigen“, begrüßte der Landtagsabgeordnete Patrick Appel die Familie Waldschmidt im Hessischen Landtag.
Die Familie Waldschmidt steht wie kaum eine andere für gelebte Musik- und Kulturarbeit über Generationen hinweg. Sohn Louis ist mit Musik groß geworden und zeigte bereits im Kindesalter außergewöhnliches Talent. Schon früh spielte er mehrere Instrumente und stand gemeinsam mit seinen Eltern auf der Bühne. Mit dem „Rockytrio“ ist er heute selbst Teil einer erfolgreichen Nachwuchsband und setzt die musikalische Tradition der Familie eindrucksvoll fort.
Corina Waldschmidt begeistert als Sängerin seit vielen Jahren ihr Publikum und versteht es, mit ihrer Stimme und ihrer Ausstrahlung Menschen zusammenzubringen. Mit viel Leidenschaft und einem besonderen Gespür für Atmosphäre sorgt sie dafür, dass Veranstaltungen nicht nur musikalisch, sondern auch emotional in Erinnerung bleiben. Sven Waldschmidt ist Ideengeber, Antreiber und kreativer Kopf hinter zahlreichen Projekten. Als Musiker und langjähriger Veranstalter hat er europaweit Erfahrungen gesammelt und diese erfolgreich in die Region getragen.
Ein herausragendes gemeinsames Projekt ist die Band „Rock Diamonds“, mit der sich die Familie eine feste Größe in der hessischen Musikszene erarbeitet hat. Mit über 50 Auftritten jährlich zählen sie zu den bekanntesten Coverbands der Region. Darüber hinaus haben sie mit der „Kalbsvilla“ einen besonderen Ort für Kultur, Musik und Begegnung geschaffen. Aus einer ehemaligen Papiermühle ist durch jahrelange Sanierungsarbeit ein kultureller Treffpunkt entstanden, der weit über die Region hinausstrahlt.
„Ich kenne die Familie Waldschmidt, ihre Projekte sowie die ‚Kalbsvilla‘ und die ‚Rock Diamonds‘ selbst von zahlreichen Veranstaltungen – ob beim traditionellen Fischerfest oder dem Kalbsvillarun. Umso mehr freut es mich, dass ihr Engagement auch mit dem Wetterauer Kulturpreis gewürdigt wurde. Ihr Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig kulturelles und ehrenamtliches Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist“, so Appel.
Neben dem kulturellen Austausch beim „Abend der Kultur“ hatten die Gäste die Gelegenheit, den Landtag aus nächster Nähe bei einer persönlichen Führung durch den Landtagsabgeordneten Appel kennenzulernen. Dabei erhielten sie Einblicke in den Arbeitsalltag eines Abgeordneten sowie in die Arbeit des Landtags und seine historischen Räumlichkeiten – vom Stadtschloss bis zum Plenarsaal. Auch der Austausch über Kunst, Kultur, Ehrenamt und die Rolle der Politik nahm dabei einen wichtigen Raum ein.
„Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und die spannenden Einblicke, die wir erhalten durften. Besonders gefreut hat uns der persönliche Austausch und die Zeit, die sich Patrick Appel für uns genommen hat. Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Geschichte, politisches Wirken und Persönlichkeiten an diesem Ort zusammenkommen. Gleichzeitig wurde uns einmal mehr bewusst, wie eng Kultur und Politik miteinander verbunden sind. Wir haben uns sehr wertgeschätzt gefühlt und nehmen viele positive Eindrücke mit nach Hause“, bedankte sich die Familie Waldschmidt für die Einladung.
Appel freute sich ebenfalls über den Besuch und betonte abschließend: „Mir ist es wichtig, für kreative Köpfe wie die Familie Waldschmidt, die unsere Region lebendig machen, immer ein offenes Ohr zu haben. Ihr Engagement verdient höchste Anerkennung. Kunst und Kultur sind kein Luxus, sondern ein zentraler Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Gerade deshalb setzen wir uns auch politisch dafür ein, den künstlerischen Nachwuchs gezielt zu fördern und kulturelles Engagement nachhaltig zu unterstützen.“
Quelle: Joanna Strieder-Schulze

