Donnerstag, März 5, 2026
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JU: „Müssen auch als Kommunalpolitik mal konkrete Ideen angehen“

Junge Union Biebergemünd möchte mit Co-Working-Spaces „Made in Biebergemünd“ zur Marke machen

Junge Gründerinnen und Gründer suchen zunehmend flexible Arbeitsorte, an denen sie ihre Ideen entwickeln, Netzwerke aufbauen und Projekte umsetzen können – auch im Main-Kinzig-Kreis und den Kommunen selbst. Die Junge Union (JU) Biebergemünd möchte deshalb neue Impulse für die lokale Wirtschaft setzen und schlägt die Einrichtung von Co-Working-Spaces in der Gemeinde vor.

Hinter dem Konzept von sogenannten ‘Co-Working-Spaces’ verbirgt sich eine moderne Form des Arbeitens: Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen arbeiten in gemeinsam genutzten Räumen, profitieren von vorhandener Büroinfrastruktur und tauschen sich regelmäßig miteinander aus. Co-Working-Spaces gelten dabei als dritte Arbeitsumgebung neben dem klassischen Büro und dem immer populär werdenden Homeoffice. Sie bieten beispielsweise ausgestattete Arbeitsplätze, Highspeed-Internet, Besprechungsräume sowie eine Zusammenkunft aus Freiberuflern, Angestellten im Homeoffice und Gründern.

Patrick Koller, Gemeindevertreter, sieht darin auch eine Chance für die wirtschaftliche Entwicklung der Kommune: „Auch Gemeinden wie Biebergemünd stehen im Wettbewerb um kluge Köpfe und neue Ideen. Wenn wir jungen Unternehmerinnen und Unternehmern attraktive Arbeitsmöglichkeiten bieten, stärken wir unseren Standort und schaffen Perspektiven direkt vor Ort.“ Nach Ansicht der Jungen Union könnten so junge Ideen, Gründer und Start-Ups nach Biebergemünd gebracht werden, die sich hier perspektivisch dann ansiedeln und somit auch für Arbeitsplätze sorgen.

Die Junge Union schlägt vor, dass die Gemeinde prüft, ob eigene Räumlichkeiten entsprechend angepasst werden können. Alternativ könnten auch geeignete Räume von Vereinen oder Kirchengemeinden angemietet werden, um dort moderne Arbeitsplätze einzurichten. Auch das in der Gemeinde bereits länger angestoßene Projekt rund um die Schollese Mühle im Ortsteil Kassel könne dabei in den Blick genommen werden.

Lena Hauck, Kandidatin für die Gemeindevertretung, betont vor allem die Bedeutung eines niedrigschwelligen Angebots für junge Unternehmer: “Viele Gründerinnen und Gründer arbeiten zunächst allein oder in kleinen Teams. Ein professioneller Arbeitsplatz mit guter Infrastruktur kann gerade in der Anfangsphase entscheidend sein. Wenn wir solche Möglichkeiten in Biebergemünd schaffen, können Ideen hier entstehen und auch hier wachsen.”

Vorbilder für solche Konzepte gibt es bereits in der Region. In Gelnhausen und Wächtersbach hat sich mit dem “Kinzig.Valley” ein Co-Working-Netzwerk etabliert, das Gründer, Selbstständige und Beschäftigte im Homeoffice zusammenbringt. Dort zeigt sich, wie produktive Arbeitsumgebungen und ein starkes Netzwerk entstehen können – auch außerhalb großer Städte.

Für Alexander Weigand, Spitzenkandidat der Jungen Union zur Kommunalwahl und Gemeindevertreter, geht es dabei auch um die langfristige Positionierung der Gemeinde: “Wir wollen, dass innovative Ideen nicht nur in den großen Städten entstehen. Unser Ziel ist es, ‘Made in Biebergemünd’ zu einer echten Marke zu entwickeln und talentierte Menschen hier zu halten – oder sogar neu für unsere Gemeinde zu gewinnen.” Das habe nach Ansicht von Weigand auch nichts mit Realitätsferne oder Größenwahn zu tun, sondern mit echter Wirtschaftsförderung und -konzeption: „Wir müssen auch als Kommunalpolitik endlich davon Abstand nehmen, immer nur über Wirtschaftsförderung zu reden und Phrasen zu dreschen, sondern auch mal konkrete Vorschläge zu machen – das machen wir hiermit als Junge Union.”

Neben der Förderung von Start-Ups könne ein Co-Working-Space auch für Beschäftigte im Homeoffice oder Freiberufler aus der Region attraktiv sein. Durch die gemeinsame Arbeitsumgebung entstünden Kontakte, Kooperationen und neue Projekte – ein Netzwerk, das langfristig auch der lokalen Wirtschaft zugutekommen könne.

Aus Sicht der Jungen Union wäre die Einrichtung solcher Arbeitsorte daher ein wichtiger Schritt, um Biebergemünd als modernen und zukunftsorientierten Standort weiterzuentwickeln.

Über den Verband sowie weitere Initiativen und Projekte der Jugendorganisation können sich Interessierte auf der Webseite (www.ju-biebergemuend.de) und Instagram (@ju_biebergemuend) informieren.

Quelle: Junge Union Biebergemünd

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