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„In meinen Bildern kann man spazieren gehen“

Sylvia Czeskleba-Stürzenberger stellt im Historischen Rathaus aus – Vernissage am 30. Januar
In der Kunstausstellung „Meine Erinnerungen an Ungarn und…“ zeigt die Dörnigheimer Künstlerin und Malkursleiterin Sylvia Czeskleba-Stürzenberger ihren ganz eigenen Blick auf die Landschaft und die Menschen rund um den Balaton. Die Vernissage findet am Freitag, 30. Januar, um 19 Uhr im Historischen Rathaus Hochstadt statt. Die Ausstellung ist bis zum 22. Februar immer Dienstag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Eine Mutter sitzt mit ihrem Kind auf dem Schoß an einem malerischen See. Ihr Blick ist in die Ferne gerichtet. Die untergehende Sonne taucht den Himmel in leuchtendes Rot und über das Wasser gleitet friedvoll ein eleganter Schwan. Als Betrachter dieser Szenerie fühlt man sich sofort hineingezogen in eine andere, stillere und vielleicht auch einfachere Welt. Es ist eine Welt, wie sie die Dörnigheimer Künstlerin Sylvia Czeskleba-Stürzenberger in ihren Bildern häufig zeigt.
Ihre Werke beschäftigen sich mit der Landschaft rund um den Balaton, aber auch mit den dort lebenden Menschen und Tieren. Die Landschaft ist der Künstlerin vertraut. Bereits seit den frühen 90er Jahren besucht sie die Gegend rund um den Plattensee, lernte die Sprache und kaufte etwas später dort gemeinsam mit ihrem Mann ein eigenes Haus, das sie bis heute jedes Jahr mehrmals aufsucht. Bereits auf ihrer ersten Reise verliebte sie sich in das Land und erzählt: „Es war ein bisschen, als wäre die Zeit dort stehen geblieben. Vieles war noch sehr dörflich, die Menschen ungewöhnlich freundlich und hilfsbereit. Und wenn es etwas zu feiern gab, war immer gleich das ganze Dorf da.“

Czeskleba-Stürzenberger interessiert sich in ihren Bildern weniger für das Pompöse, das es in Ungarn, besonders in Budapest, natürlich auch zu finden gibt. Stattdessen zeichnet sie ein nostalgisches Bild, das von einer Idylle erzählt, die heute immer schwieriger zu finden ist: „Ich möchte in meiner Kunst zeigen, dass ein anderes Leben möglich ist. Fernab von der Schnelllebigkeit unserer Zeit. Ganz wichtig ist dabei das Schätzenlernen der einfachen Dinge und natürlich die Verbundenheit mit der Natur. Mit meinen Bildern möchte ich Menschen, die noch nicht dort waren, die Möglichkeit geben, den Balaton kennenzulernen, man kann in ihnen spazieren gehen.“

In der Tat hat man beim Betrachten ihrer Werke das Gefühl, an einen anderen Ort gezogen zu werden, was wohl auch daran liegt, dass viele der Werke direkt vor Ort unter freiem Himmel entstanden. Der Besuch der Ausstellung ist daher ein bisschen wie ein Kurzurlaub in Ungarn und damit genau das Richtige für einen deutschen Februar.

Neben den Bildern mit Motiven rund um den Balaton zeigt die Künstlerin noch eine kleine Bildauswahl italienischer und griechischer Ansichten – ein Thema, mit dem die Dörnigheimerin gerade erst begonnen hat.

Alle Informationen zur Ausstellung gibt es auch unter www.maintal.de/historischesrathaus. Bei Fragen zur Ausstellung ist der Fachdienst Kulturelle Bildung der Stadt Maintal erreichbar unter Telefon 06181 400-721 oder -627 sowie per E-Mail an kultur@maintal.de.

https://www.presse-service.de/data.aspx/static/?ID=1207181.html

Ausstellung im Historischen Rathaus im Februar 2026
© Stadt Maintal
Ausstellung im Historischen Rathaus im Februar 2026
Es ist vor allem die ungarische Landschaft, die Sylvia Czeskleba-Stürzenberger fasziniert und die sich in vielen ihrer Bilder wiederfindet. Die Dörnigheimerin zeigt im Februar eine Auswahl ihrer Werke im Historischen Rathaus in Hochstadt.

 

Quelle: Redaktion MKK Echo

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