Mittwoch, April 22, 2026
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Immer mehr Hundekot in Pflanzbeeten

Verunreinigungen bedeuten ein Gesundheitsrisiko, gefährden die Pflanzen und schaden dem Stadtbild

Es wird bunt in der Natur und den städtischen Grünanlagen und Pflanzbeeten. Doch mitunter verfliegt die Freude über die liebevoll arrangierten Flächen bei genauerem Hinsehen. Denn zwischen bunten Blüten und jungen Trieben liegt leider allzu oft Hundekot. Ein Problem nicht nur für das Stadtbild, sondern vor allem für die Umwelt und die Gesundheit.

In den vergangenen Jahren beobachten die Gärtner*innen des städtischen Eigenbetriebs Betriebshof eine deutliche Zunahme bei der Verunreinigung durch Hundekot auf öffentlichen Flächen. Betroffen sind nicht nur Gehwege, sondern zunehmend auch Grün- und Pflanzbeete, die durch den Betriebshof mit großem Aufwand gepflegt werden. Doch durch die steigende Zahl an Hundehaufen kostet es die Mitarbeitenden viel Überwindung, diese sowohl für Insekten und andere Kleintiere, aber auch für ein attraktives Stadtbild so wertvollen Flächen gärtnerisch zu betreuen.

Hundekot in Blumen- und Pflanzbeeten hat weitreichende Auswirkungen. Die Hinterlassenschaften enthalten hohe Konzentrationen an Nährstoffen, die in dieser Intensität für viele Pflanzen schädlich sind. Darüber hinaus ist Hundekot für Insekten, Kleintiere und Bodenorganismen problematisch. Denn Krankheitserreger und Parasiten können sich leicht verbreiten. Dies gefährdet auch die Gesundheit der Mitarbeitenden des Betriebshofs. Bei Pflegearbeiten kommen sie in direkten Kontakt mit verunreinigten Flächen. Trotz Schutzmaßnahmen bedeutet dies ein erhöhtes gesundheitliches Risiko im Arbeitsalltag.

Die Stadt erinnert daher aller Hundehalter*innen daran, die die Hinterlassenschaften ihrer Tiere unverzüglich zu beseitigen. Entsprechende Hundekotbeutel sind an zahlreichen Spendern kostenlos verfügbar. Die Entsorgung kann über öffentliche Abfallbehälter oder die heimische Restmülltonne erfolgen.

„Jedes Beet wurde mit viel Mühe und Aufmerksamkeit angelegt. Es sind nicht nur hübsche Farben und Formen, sondern kleine Rückzugsorte sowohl für die Bürger*innen als auch für Insekten und andere Kleinstlebewesen. Hundekot hat dort nichts zu suchen“, unterstreicht Betriebshofleiterin Alessa Reichert.

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Quelle: Stadt Maintal

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