Dienstag, Januar 27, 2026
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Hunderte Euro zu viel

Die Linke – Kampagne gegen Mietabzocke erfolgreich

Seit November setzt sich Die Linke gezielt für faire Betriebs- und Heizkostenabrechnungen und gegen Mietabzocke ein. Jetzt erhielten in Maintal Mieter und Mieterinnen korrigierte Betriebskostenabrechnungen. Im Schnitt blieben nur zehn Prozent der ursprünglichen Forderung übrig – eine riesige Entlastung für die Mietparteien.

Bundesweit hatten sich im November auf Initiative der Partei 1.700 Menschen bei Nachbarschaftstreffen vernetzt. Auch in Maintal-Bischofsheim tauschten sich 25 Menschen dazu aus – mit Erfolg. „Wenn von ursprünglich über 1.200 Euro Nachforderung gerade mal 120 Euro übrig bleiben und das bei allen Parteien so ist, dann stimmt doch etwas nicht. Dann wirkt das, als hätte es System“, sagt Oliver Körting, Spitzenkandidat für Die Linke in Maintal. Er hatte gemeinsam mit anderen Parteimitgliedern den Austausch in Bischofsheim angestoßen. „Die Differenz ist enorm. Das Geld können alle besser für andere Dinge gebrauchen“, so Körting weiter. Die Korrektur einer Abrechnung habe gar mit einem positiven Guthaben für den Mieter geendet.

„Das zeigt: Es lohnt sich, wenn wir uns gegen die Mietabzocke wehren“, so Cat Patiño Lang*. Patiño Lang* tritt bei der Kommunalwahl im März auf Listenplatz 1 für Die Linke im Main-Kinzig-Kreis an. „Das Schöne ist, dass die Menschen nicht nur finanziell entlastet sind. Sie haben sich auch als Nachbarn und Nachbarinnen stärker vernetzt.“ So sei in Zukunft bei weiteren fragwürdigen Abrechnungen schneller Klarheit und im Zweifel gemeinsamer Widerstand schnell organisiert. „Zusammen können wir Immobilienkonzernen die Stirn bieten. Außerdem kennen sich die Nachbarn und Nachbarinnen jetzt wirklich – und das bringt viele Vorteile mit sich.“

Die Linke will daher weiter dran bleiben: „Wir bieten den Menschen direkte Hilfe an, von der gemeinschaftlichen Vernetzung bis zur finanziellen Entlastung“, sagt Oliver Körting. In Maintal und im Kreis führte die Linke zuletzt viele Haustürgespräche. „Und das werden wir in den kommenden Monaten weiter tun. Wir werden auch nach der Wahl nicht leiser. Im Gegenteil.“

Die Linke hat dafür eigene Tools im Internet eingerichtet. Menschen können auf mietwucher.app ihre Mietkosten mit ortsüblichen Mieten vergleichen und unter Umständen Geld zurückfordern. Zusätzlich bietet die Partei einen Heizkostencheck an. Viele Mieter*innen können sich damit im Schnitt 150 Euro zurückholen. Mehr dazu unter dielinke-mkk.de.

Quelle: Redaktion MKK Echo

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