StartRegion 2HanauHanauer Elisabeth-Selbert-Saal ist Teil regionaler Demokratie-Ausstellung

Hanauer Elisabeth-Selbert-Saal ist Teil regionaler Demokratie-Ausstellung

Ausstellungsprojekt zeigt 20 Orte politischer Beteiligung / Hanauer Stele ab 10. November im Neustädter Rathaus zu sehen

Hanau ist Teil des regionalen Ausstellungsprojekts „Räume der Demokratie. Vom Ratssaal bis zur Mehrzweckhalle” der KulturRegion FrankfurtRheinMain. Aus Hanau ist der Elisabeth-Selbert-Saal im Neustädter Rathaus, in dem die Stadtverordnetenversammlung tagt, Teil der zwanzigteiligen Wanderausstellung. Vom 10. November bis 3. Dezember ist die Hanauer Ausstellungsstele im Foyer des Neustädter Rathauses zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung wurde am Montag, 26. Oktober, in den Römerhallen in Frankfurt am Main von Ina Hartwig eröffnet. An der Veranstaltung nahmen auch Hanaus Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Borowski und Kulturfachbereichsleiter Martin Hoppe teil.

Mit dem Ausstellungsprojekt werden unterschiedliche Orte sichtbar gemacht, an denen demokratische Entscheidungen auf kommunaler Ebene vorbereitet und getroffen werden. Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Beispiele, wie unterschiedlich die räumlichen Rahmenbedingungen für politische Beratung, Diskussion und Entscheidungsfindung sein können.

Der Hanauer Elisabeth-Selbert-Saal bildet als Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung einen zentralen Schauplatz der kommunalpolitischen Arbeit in Hanau. Der Saal wird anhand von Fotografien sowie historischen und aktuellen Informationen vorgestellt. Die Aufnahmen stammen von der Frankfurter Fotografin Sonja Schwarz. Ihre Bilder zeigen die Gestaltung und Atmosphäre der ausgewählten Räume und verdeutlichen deren Funktion als Orte demokratischer Beteiligung.

Neben dem Hanauer Sitzungssaal werden 19 weitere Orte aus der Rhein-Main-Region vorgestellt. Das Spektrum reicht von historischen Ratssälen über funktionale Sitzungszimmer bis hin zu Bürgerhäusern, Mehrzweckhallen und ungewöhnlicheren Tagungsorten wie Burgen oder Kurhäusern. Ein weiterer Bestandteil der Gesamtausstellung ist eine Stuhlreihe mit Leihgaben aus den beteiligten Kommunen. Auch Hanau ist hier vertreten: Ein Besucherstuhl aus dem Elisabeth-Selbert-Saal ist Teil der Präsentation und steht stellvertretend für die Möglichkeit der Bürgerinnen und Bürger, kommunalpolitische Beratungen vor Ort zu verfolgen.

Die vollständige Ausstellung ist noch bis Freitag, 6. November, täglich von 11 bis 18 Uhr in den Römerhallen in Frankfurt am Main zu sehen. Anschließend werden die einzelnen Ausstellungsstelen vom 10. November bis 3. Dezember an den beteiligten Orten in der Region präsentiert. In Hanau wird die Stele im Foyer des Neustädter Rathauses aufgestellt. Vom 12. bis 23. Dezember ist die Gesamtausstellung zudem im Landratsamt Groß-Gerau zu Gast. Für 2027 sind weitere Stationen in der Rhein-Main-Region vorgesehen.

Ergänzend zur Ausstellung bietet die KulturRegion ein kostenfreies Begleitmagazin an. Darin werden die ausgewählten Orte, ihre Geschichte sowie die dort tagenden politischen Gremien näher vorgestellt. Weitere Informationen sind unter http://www.krfrm.de/raeume-der-demokratie abrufbar.

Das Projekt „Räume der Demokratie. Vom Ratssaal bis zur Mehrzweckhalle“ findet im Rahmen von „Demokratie bauen!“ und World Design Capital 2026 statt. Gefördert wird es von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte und World Design Capital 2026.

Pressekontakt:
Stadt Hanau, Florian Bauer

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Quelle: Stadt Hanau

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