Hessischer Gedenktag am Sonntag, 20. September / Beflaggung an sieben Standorten im Hanau Stadtgebiet
Anlässlich des Hessischen Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung am Sonntag, 20. September, beflaggt die Stadt Hanau mehrere öffentliche Gebäude und Plätze im Stadtgebiet. Mit der Beflaggung erinnert die Stadt an die Menschen, die infolge von Krieg, Gewalt, Verfolgung und Vertreibung ihre Heimat verloren haben.
Die Flaggen werden am Neustädter Rathaus, am Schloss Philippsruhe, am Rochusplatz in Großauheim, am Bürgerhaus Wolfgang, am Sticherplatz in Steinheim, am Heinrich-Fischer-Haus in Mittelbuchen sowie an der Friedrich-Ebert-Schule in Klein-Auheim gesetzt.
„Flucht und Vertreibung bedeuten den Verlust von Heimat, Sicherheit und oftmals auch von Familie und Freunden. Mit der Beflaggung erinnern wir an die Menschen, die dieses Schicksal erleiden mussten, und halten ihre Erfahrungen im gesellschaftlichen Bewusstsein“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. „Das Gedenken ist zugleich eine Mahnung, den Wert von Frieden, Freiheit und einem respektvollen Miteinander nicht als selbstverständlich anzusehen.“
Der Hessische Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung wird jährlich am 20. September begangen. Er dient der Erinnerung an das Schicksal der Menschen, die durch Flucht und Vertreibung ihre Heimat verloren haben, und hält zugleich die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft im öffentlichen Bewusstsein.
Pressekontakt:
Stadt Hanau, Florian Bauer
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Quelle: Stadt Hanau

