Wie gelingt der Umstieg auf E-Mobilität im Alltag? Welche Erfahrungen haben Nutzer:innen gemacht, und welche Infrastruktur steht in Nidderau bereits zur Verfügung? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer öffentlichen Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen am Samstag, den 28. Februar , auf dem Stadtplatz in der neuen Mitte Nidderaus. Von 10:00 bis 14:00 Uhr berichten E-Auto-Besitzer:innen aus der Praxis, informieren über Ladestationen und diskutieren die Zukunft der Mobilität.
„Nidderau hat in den letzten Jahren konsequent den Ausbau der Ladeinfrastruktur vorangetrieben – und das ohne den Einsatz städtischer Mittel. Doch der Weg zur klimaneutralen Mobilität ist noch lang”, erklärt Georg Hollerbach, grünes Magistratsmitglied und selbst Besitzer eines E-Autos. „Das Zeitalter des Verbrennungsmotors neigt sich dem Ende zu. Länder wie China und Indien setzen längst auf E-Mobilität und zeigen, dass dieser Wandel nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich alternativlos ist. Auch in Europa sind uns andere Länder voraus. So sind im kalten Norwegen 90 Prozent der Neuwagen elektrisch. Wer jetzt noch auf veraltete Technologien setzt, riskiert den Anschluss zu verlieren und schadet unserer Wirtschaft. E-Fuels und Wasserstoff sind dabei keine Lösung für den PKW – sie verschlingen zu viel Energie und sind keine nachhaltige Alternative,” so Hollerbach weiter.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürger:innen, die sich über die Vorteile und Herausforderungen der E-Mobilität informieren möchten. Neben Erfahrungsberichten von Nutzer:innen wird es Gelegenheit geben, Fragen zu stellen und sich über Fördermöglichkeiten sowie den Stand der Ladeinfrastruktur in Nidderau zu informieren. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität zu erleichtern.
Außerdem stehen die Grünen für Fragen und Diskussionen zur Kommunalwahl bereit.
Quelle: Redaktion MKK Echo

