Aus dem aktuellen Anlass der steigenden Öl- und Gaspreise durch den Irankrieg setzen Nidderaus Grüne auf die Energieerzeugung vor Ort. Wir können in Nidderau energieautark werden, wenn wir weiter die Solar- und Windenergie ausbauen. Die Flächen dazu sind vorhanden.
„Gerade in Zeiten, in denen im Iran Bomben fallen und internationale Konflikte die Energiemärkte erschüttern, sehen wir, wie abhängig Deutschland noch immer von fossilen Importen ist”, erklärt Gaby Hohmann, die Vorsitzende der Nidderauer Grünen. „Wer jetzt wieder verstärkt auf Gas und Öl setzt, nimmt steigende Preise und neue Abhängigkeiten billigend in Kauf – mit fatalen Folgen für die Bürgerinnen und Bürger.”
„Der von der CDU so gescholtene Robert Habeck hat in der Krise gezeigt, wie man Verantwortung übernimmt, für ausreichend Gas gesorgt und die Energiewende vorangebracht. – Reiche dagegen hat die Gasspeicher weitgehend leerfahren lassen – jetzt müssen wir wohl teuer nachkaufen. Das ist unwirtschaftlich und belastet die Bürgerinnen und Bürger auch in Nidderau”, ärgert sich Bernhard Hildebrand, Stadtverordneter für die Grünen. Es ist eben nicht nur in Nidderau ein Unterschied, wer Verantwortung trägt, so die Grünen weiter. Reiche setze auf kurzsichtige Konzerninteressen und die Bürger:innen müssen es bezahlen.
Die Grünen üben heftige Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung und vor allem an Wirtschaftsministerin Reiche. Besonders problematisch sei die einseitige Förderung von Gaskonzernen, während der Ausbau von Wind- und Solarenergie ausgebremst werde. „Die Energiewende ist nicht nur klimapolitisch notwendig, sondern auch eine Frage der Versorgungssicherheit. Wer jetzt noch auf Gas setzt, handelt fahrlässig”, so Hildebrand weiter. Unverständnis äußern die Grünen zudem über die Blockadehaltung der örtlichen CDU-Vertreter beim Thema Windkraft. Wer sich hier vor Ort gegen Windenergie sperrt, handelt nicht im Sinne einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung, erklären die Grünen. Die Bürgerinnen und Bürger sollten genau hinschauen, wer bereit ist, Verantwortung für eine sichere Zukunft zu übernehmen.
Für die Nidderauer Grünen ist klar: Klimaschutz, Preisstabilität und geopolitische Unabhängigkeit gehören zusammen. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist nicht nur ökologisch geboten, sondern auch wirtschaftlich und sicherheitspolitisch notwendig. Nidderau kann und muss hier weiter Verantwortung übernehmen.
Quelle: Redaktion MKK Echo

