Drei Tage voller neuer Eindrücke, intensiver Gespräche und gemeinsamer Erlebnisse: Von Mittwoch bis Freitag vor den Osterferien verbrachten 17 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 der Kopernikusschule Freigericht eine abwechslungsreiche „Auszeit“ im Jugendzentrum Ronneburg. Begleitet wurden sie von Schulseelsorgerin Alexandra Pinkert und Schulpfarrerin Sarah Mahn, die die Gruppe durch die „Tage der Orientierung“ begleiteten.
Im Mittelpunkt stand vor allem das Miteinander. In einer offenen und respektvollen Atmosphäre begegneten sich die Teilnehmenden auf Augenhöhe. Unterschiedliche Religionen und Meinungen fanden dabei gleichermaßen Raum und wurden mit großer Toleranz gehört und wertgeschätzt. Kreativität und Teamarbeit waren insbesondere bei einem besonderen Projekt gefragt: Gemeinsam bauten die Schülerinnen und Schüler „Glücksmaschinen“ aus Lego, Bildern, Komplimenten und Luftballons. Die Aufgabe förderte nicht nur Einfallsreichtum und Kreativität, sondern auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.
Auch das wechselhafte Wetter konnte der guten Stimmung nichts anhaben. „Das Wetter war schwankend, unsere Laune nicht“, fasste eine Teilnehmerin treffend zusammen. Spaziergänge rund um die Ronneburg, gesellige Kegelrunden sowie Spieleabende sorgten zusätzlich für Abwechslung und stärkten das Gemeinschaftsgefühl. Ein besonderer inhaltlicher Impuls ging vom Film „Das Streben nach Glück“ aus, der die Jugendlichen zum Nachdenken über persönliche Ziele und Zufriedenheit anregte. Ergänzend dazu setzten sie sich intensiv mit dem Thema Stressbewältigung im Alltag auseinander tauschten sich in wechselnden Kleingruppen intensiv zum Sinn des Lebens aus. Auch bei Stockbrot am Lagerfeuer wurden interessante Gespräche geführt.
Die Tage der Orientierung hinterließen bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck. Neben neuen Erkenntnissen nahmen die Schülerinnen und Schüler vor allem ein gestärktes Gemeinschaftsgefühl mit nach Hause. Der Wunsch nach einer Wiederholung ist bereits jetzt groß: „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir diese tolle Zeit im nächsten Jahr wieder erleben dürften“, so das Fazit einer Teilnehmerin.
Quelle: Thorsten Weitzel

