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Gemeinsames stilles Gedenken

Stadt Hanau erinnert an Deportation Hanauer Sinti vor 83 Jahren

Am 23. März erinnert die Stadt Hanau an ein grausames Verbrechen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft: An diesem Tag im Jahr 1943 wurden 39 Sinti aus Hanau und der Region in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Frauen, Männer und Kinder wurden verschleppt, die meisten von ihnen kamen dort auf grausame Weise ums Leben. Den 83. Jahrestag dieser Deportation nimmt die Stadt Hanau zum Anlass für ein gemeinsames stilles Gedenken mit anschließender Kranzniederlegung.

Die Gedenkveranstaltung findet am Montag, 23. März, um 16.30 Uhr an der Gedenktafel am Neustädter Rathaus statt. Die Stadt Hanau lädt die Bürgerschaft ein, gemeinsam der Opfer zu gedenken. „Die Erinnerung an das Schicksal der Hanauer Sinti ist ein wichtiger Teil unserer Stadtgeschichte. Ihr Leid steht stellvertretend für einen beispiellosen Völkermord, dem europaweit über 500.000 Sinti und Roma zum Opfer fielen“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. „Das Gedenken mahnt uns, Vorurteilen und Diskriminierung entschieden entgegenzutreten, die kulturelle Vielfalt unserer Gemeinschaft anzuerkennen und uns gemeinsam für den Schutz der Menschenwürde aller Menschen einzusetzen.“

Die Gedenkveranstaltung ist Teil der Hanauer Wochen gegen Rassismus. Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen sind online zu finden unter: https://www.wgr-hanau.de/

Pressekontakt:
Stadt Hanau, Florian Bauer

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Quelle: Stadt Hanau

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