Rodenbach, 14. April 2026 – In Rodenbach wollen Sozialdemokraten und Christdemokraten in der Gemeindevertretung künftig enger zusammenarbeiten. Als Begründung werden vor allem große Überschneidungen in den jeweiligen kommunalpolitischen Schwerpunktsetzungen angeführt. Vor allem die Themen Finanzpolitik, Infrastruktur/Mobilität/Umwelt sowie Familie/Bildung stehen bei beiden ganz oben auf der Agenda. Ganz konkret werden dabei die konsequente Fortführung der bereits beschlossenen und begonnenen Projekte Bulauhalle, Rodenbacher Familien- und Begegnungszentrum (RoBBe) sowie der neue Feuerwehrstandort genannt.
Die Parteien streben eine sachbezogene und projektorientierte Zusammenarbeit an, wobei die Eigenständigkeit beibehalten werden soll. So können die Beteiligten grundsätzlich eigene Anträge einbringen sowie Themen und Interessen aus den jeweiligen Wahlprogrammen verfolgen.
Jan Lukas, der Fraktionsvorsitzende der SPD, ist überzeugt, dass eine große Mehrheit der von den beiden Parteien gesammelten Wählerstimmen von insgesamt gut 78 % Kontinuität, Stabilität, Berechenbbarkeit sowie eine solide Finanzpolitik mit Augenmass anstrebt. „Insofern glauben wir, dass wir mit dieser Vereinbarung den Wählerwillen ziemlich genau treffen. Viele der beschlossenen und bereits begonnenen Projekte können fortgesetzt und zu Ende gebracht werden. Und dabei wird solides Wirtschaften stets Grundlage für unser politisches Handeln sein. Im übrigen haben die vergangenen Jahre gezeigt, dass eine vertrauensvolle und effiziente Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der CDU Fraktion möglich ist. Wir haben viele Projekte zum Wohle der Gemeinde gemeinsam diskutiert und einvernehmlich beschlossen. Das macht uns Mut, dies auch weiterhin zu versuchen.“
Für beide Parteien steht fest: sie begegnen sich mit Respekt und gegenseitigem Vertrauen und sie setzen auf eine Politik, die auf die Gemeinschaft aller Bürgerinnen und Bürger sowie Wachstum und Umwelt setzt. Gerade in Zeiten großer politischer und wirtschaftlicher Umbrüche sowie einer äußerst schwierigen finanziellen Lage nahezu aller Kommunen in Deutschland scheint ihnen die Bündelung demokratisch gebildeter Meinungen notwendiger denn je. Entscheidungen könnten so effizienter und schneller getroffen, Interessen gegenüber Kreis, Land und Bund stärker vertreten sowie letztlich Politik für die Bürgerinnen und Bürger durch gemeinsamen Dialog noch erfahrbarer gemacht werden.
Quelle: Wolfgang Puetz

