Mit dem offiziellen Auftakt in den Kommunalwahlkampf 2026 startet die FDP Main-Kinzig selbstbewusst und programmatisch klar positioniert in das Wahljahr. Bereits auf ihrer Kreismitgliederversammlung am 26. November 2025 in Langenselbold hatten die Freien Demokraten nach einem breiten, mitgliederoffenen Prozess mit vier kreispolitischen Dialogen einstimmig ihr Kommunalwahlprogramm „Unsere Idee für den Main-Kinzig-Kreis – lebensmodelloffen“ beschlossen.
Geleitet wurde die Programmkommission von Joachim Fetzer aus Maintal und Robin Mai aus Birstein. Im Mittelpunkt des Programms stehen Freiheit, Eigenverantwortung und der Respekt vor unterschiedlichen Lebensentwürfen – in Stadt und Land, für Familien, Alleinstehende sowie neue Wohn- und Arbeitsformen. “Lebensmodelloffen” bedeutet für die Freien Demokraten, dass jeder Mensch sein Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten können soll.
„Der Main-Kinzig-Kreis ist vielfältig – und genau das ist seine Stärke“, erklärt Joachim Fetzer. „Wer anpackt, Verantwortung übernimmt, gründet, Eigentum schafft und sein Leben eigenständig organisieren möchte, soll bei uns die besten Rahmenbedingungen finden.“
Im Bereich Wirtschaft und Digitalisierung will die FDP Main-Kinzig den Kreis klar als Dienstleister und Möglichmacher für die heimische Wirtschaft positionieren. Zentrale Anliegen sind eine schlanke, konsequent digitale Verwaltung sowie eine One-Stop-Wirtschaftsförderung als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen – von Gründung über Genehmigungen bis hin zu Fördermöglichkeiten.
„Wirtschaftsförderung muss dahin gehen, wo die Ideen entstehen“, betont Robin Mai aus Birstein. „Gerade für Gründerinnen, Gründer und Start-ups ist der erste Kontakt entscheidend – bei Finanzierung, Standortwahl, Genehmigungen und Netzwerken. Deshalb wollen wir Wirtschaftsförderung stärker in den Alltag der Unternehmen holen und in Coworking-Spaces und Gründerzentren verankern.“
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Schule und Bildung. „Gute Bildung darf nicht vom Wohnort oder vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, unterstreicht Daniel Protzmann aus Großkrotzenburg, Spitzenkandidat der FDP Main-Kinzig für die Kommunalwahl 2026. Der Main-Kinzig-Kreis investiert bereits in Kantinen und Mensen. Damit jedoch Sanierung und Digitalisierung der Schulgebäude dauerhaft im Fokus bleiben, setzt sich die FDP MKK für ein transparentes Sanierungs- und Digitalisierungs-Dashboard ein – mit klaren Prioritäten nach pädagogischem Bedarf und dem Ziel moderner Lernumgebungen mit verlässlicher digitaler Infrastruktur.
Auch Kultur und Sport nehmen einen zentralen Platz im Programm ein. „Kultur und Sport stehen für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“, so die Bruchköblerin Katja Lauterbach, die auf Platz 2 für die Freien Demokraten kandidiert. Vereine, Sportclubs und Kulturinitiativen sollen als tragende Säulen der sozialen Infrastruktur gestärkt werden – durch den Erhalt und die Modernisierung von Hallen und Sportstätten, durch multifunktionale Begegnungsorte, weniger Bürokratie für Ehrenamtliche sowie den gezielten Einsatz digitaler Werkzeuge, um Angebote besser sichtbar und zugänglicher zu machen.
Quelle: Redaktion MKK Echo

