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FDP Delegation zu Gast beim TVL: “Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft!”

Langenselbold. Namhafter Besuch beim Turnverein 1886 e.V. Langenselbold (TVL): Eine Delegation der FDP informierte sich vor Ort über die aktuelle Lage des mitgliederstärksten Vereins der Stadt.

Geführt wird dieser „Großbetrieb“ von einem engagierten Vorstandsteam aus sieben Personen, dem unter anderem Tanja Heinzmann und Florian Koog angehören.

Im Zentrum des Austauschs, standen die Würdigung des Ehrenamts, der Abbau von Bürokratie sowie die dringende Notwendigkeit einer neuen 3-Feld-Halle.

Ein Verein als Lebenselixier und sozialer Anker

Mit einer stolzen 140-jährigen Vereinsgeschichte und über 2.000 Mitgliedern ist der TVL weit mehr als nur ein Sportverein – er ist das gesellschaftliche Rückgrat Langenselbolds. Wie lebendig diese Gemeinschaft ist, zeigte jüngst das beeindruckende Event „Baden für 2.000 Mitglieder“, das den Zusammenhalt über alle Abteilungen hinweg feierte. Christof Sack, FDP-Parteivorsitzender vor Ort, Stadtverordneter sowie Mitglied des Kreisvorstands und der Kreistagsfraktion, hob die Bedeutung hervor: „Der TVL ist der zentrale Ankerpunkt für unsere Gemeinschaft. Was hier seit Generationen aufgebaut wurde, ist das Fundament unseres Zusammenlebens. Diese enorme Leistung für den Zusammenhalt verdient nicht nur Applaus, sondern handfeste politische Unterstützung.“

Die Dimensionen des Vereinsalltags sind gewaltig: Woche für Woche werden rund 230 Übungsstunden in Abteilungen wie Handball, Turnen, Leichtathletik oder Twirling absolviert. Das Vorstandsteam betonte im Gespräch, dass man mit der bisherigen Zusammenarbeit mit den politischen Akteuren in der Stadt Langenselbold sehr zufrieden sei – die lokale Vernetzung funktioniere hervorragend.

Politik muss Hürden abbauen – „Berge von Bürokratie“

Trotz der guten lokalen Kooperation machten Heinzmann und Koog deutlich, dass der Verein zunehmend durch „Berge von Bürokratie“ ausgebremst wird, die oft auf höheren politischen Ebenen entstehen. Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, Staatsminister a.D., ehemaliger Justizminister und stellvertretender Ministerpräsident sowie Ehrenvorsitzender der FDP Hessen, betonte die staatspolitische Pflicht: „Ein Verein dieser Größe leistet unverzichtbare Integrations- und Bildungsarbeit. Es ist Aufgabe der Politik auf allen Ebenen, die Trainerpauschale so auszugestalten, dass dieses Engagement eine echte Wertschätzung erfährt und nicht an finanziellen oder bürokratischen Hürden scheitert.“

Zukunftsfrage: 3-Feld-Halle.

Ein zentraler Engpass bleibt die räumliche Kapazität. Um das immense Angebot von 230 Wochenstunden zukunftssicher aufrechtzuerhalten, ist eine neue 3-Feld-Halleunumgänglich. Daniel Protzmann, Kreisvorsitzender der FDP Main-Kinzig, Mitglied der Kreistagsfraktion und aktueller Spitzenkandidat, versprach vollen Einsatz auf Kreisebene:

„Angesichts der Bedeutung des TVL für den Schulsport und das Vereinsleben ist die Infrastruktur keine Luxusfrage, sondern notwendige Daseinsvorsorge. Wir müssen sicherstellen, dass die Kapazitäten für einen modernen Sportbetrieb geschaffen werden. Hierfür werde ich mich im Kreistag mit Nachdruck einsetzen.“

Begleitet wurde die Delegation zudem von Karoline Munk (Mitglied des Kreisvorstands der FDP Main-Kinzig) und Felix Spahn vom Ortsverband der FDP Langenselbold. Die Teilnehmer waren sich einig: Der TVL muss als lebendiges Zentrum gestärkt werden. Der direkte Dialog zwischen der Vereinsführung und der Politik über alle Ebenen hinweg soll daher intensiv fortgesetzt werden.

Der TVL blickt auf eine stolze 140-jährige Geschichte zurück und ist mit über 2.000 Mitgliedern einer der größten und bedeutendsten Sportvereine im Main-Kinzig-Kreis. Mit einem breiten Portfolio von der erfolgreichen Handball-Abteilung über Turnen, Leichtathletik bis hin zum Twirling bietet der Verein ein sportliches Zuhause für alle Altersklassen. In der Spitze werden wöchentlich rund 230 Übungsstunden absolviert, was den Verein zum zentralen Akteur der lokalen Gesundheits- und Jugendförderung macht.

Quelle: Karoline Munk

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