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Erstes Social Barcamp in Hanau: 50 Fachkräfte diskutierten die Zukunft der sozialen Arbeit

Rund 50 Teilnehmende kamen am 26. März 2026 in der AJOKI in Hanau zum ersten Social Barcamp Rhein-Main-Kinzig zusammen. Einen Tag lang tauschten sich Fachkräfte, Fachexpertinnen und Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft und sozialen Organisationen zu den drängenden Themen der Branche aus – von KI und Digitalisierung über Fachkräftegewinnung bis hin zu Burnout-Prävention. Schirmherr Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri eröffnete die Veranstaltung persönlich.

In seiner Begrüßung betonte Bürgermeister Dr. Bieri die Bedeutung der sozialen Arbeit für den Standort Hanau. Dass Fachkräfte aus der gesamten Region “beim ersten Barcamp in Hanau seit 1143” zusammenkommen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, sei ein starkes Signal für die Großstadt Hanau und den Main-Kinzig-Kreis.

Ein Tag im Barcamp-Format: Teilnehmende bestimmen die Agenda

Das Social Barcamp folgte dem Prinzip der „Unkonferenz”: Die Teilnehmenden legten die Themen und Inhalte am Morgen selbst fest. In den anschließenden Sessions wurde nicht doziert, sondern gemeinsam diskutiert, Erfahrungen geteilt und nach konkreten Lösungen gesucht.

Die Bandbreite der Sessions spiegelte dabei die aktuellen Herausforderungen der Branche wider:

KI und Digitalisierung in der sozialen Arbeit – Welche Chancen bieten neue Technologien für den Arbeitsalltag, und wo liegen die Grenzen?

Finden und Binden von Mitarbeitenden – Wie gelingt es, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu halten?

Burnout-Prävention – Wie können Organisationen die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden besser schützen?

Organisationsentwicklung – Wie müssen sich soziale Träger aufstellen, um zukunftsfähig zu bleiben?

Austausch auf Augenhöhe über Organisationsgrenzen hinweg

Der intensive Dialog brachte Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit mit Akteuren aus Wirtschaft, Stiftungen und Verbänden zusammen. Expertinnen sowie Studierende bereicherten die Runde mit frischen Impulsen und Expertise. Gerade diese Mischung – über Organisations- und Branchengrenzen hinweg – machte die Gespräche so produktiv. Das entstandene Netzwerk soll auch über die Veranstaltung hinaus bestehen bleiben.

Breites Bündnis als Grundlage

Getragen wurde das Social Barcamp von einem breiten Bündnis aus sozialen Trägern und regionalen Unterstützern. Zu den Partnerorganisationen zählen die Diakonie Hessen, die BWMK gGmbH, das Diakonische Werk Hanau-Main-Kinzig sowie die DigitalCraft GmbH, die das Projekt ehrenamtlich in Kommunikation und Organisation begleitete.

Premiere mit Fortsetzung

Das erste Social Barcamp Rhein-Main-Kinzig hat gezeigt, dass in der Region ein großer Bedarf an offenen Austauschformaten für die soziale Arbeit besteht. Die Organisatoren planen bereits, das Format fortzuführen und die entstandene Community weiter zu stärken.

Weitere Informationen unter socialcamp.info.

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Quelle: Social Barcamp Rhein-Main-Kinzig

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