Freitag, März 6, 2026
Bericht einreichen
Werbung schalten
StartRegion 2Hanau„Erinnern heißt Verantwortung übernehmen“

„Erinnern heißt Verantwortung übernehmen“

Stadt Hanau erinnert an die Opfer terroristischer Gewalt

Am 11. März wird bundesweit der Nationale Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt begangen. Für die Stadt Hanau hat dieser Tag eine besondere Bedeutung. Er steht für das Erinnern an alle Menschen, die durch terroristische und extremistische Gewalt ihr Leben verloren haben oder verletzt wurden. Und er ist zugleich ein Tag des stillen Gedenkens an die Opfer des rassistischen Anschlags vom 19. Februar 2020.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky betont: „Der 11. März mahnt uns, innezuhalten und der Opfer terroristischer Gewalt zu gedenken. Für Hanau ist dieses Datum untrennbar mit dem 19. Februar 2020 verbunden. Wir haben an diesem Tag auf schmerzliche Weise erfahren müssen, wohin rassistische Ideologie, Hass und menschenverachtendes Gedankengut führen können. Das Attentat war ein Angriff auf unsere Stadt, auf unsere Werte und auf unser friedliches Zusammenleben.“

Der Nationale Gedenktag wird seit 2022 in Deutschland begangen und geht zurück auf den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus, der nach den Anschlägen von Madrid 2004 ins Leben gerufen wurde. Mit bundesweiter Trauerbeflaggung wird seither am 11. März ein sichtbares Zeichen des Erinnerns gesetzt. Aus Anlass des Gedenktages legt die Stadt Hanau auch in diesem Jahr Blumengestecke am Heumarkt sowie am Kurt-Schumacher-Platz, den beiden Tatorten des Anschlags vom 19. Februar 2020, nieder. Ebenso wird am Kreuz für Vili-Viorel Păun am Kurt-Schumacher-Platz ein Gesteck niedergelegt. Damit bringt die Stadt ihre Verbundenheit mit den Angehörigen und Hinterbliebenen zum Ausdruck und setzt ein Zeichen gegen das Vergessen.

Kaminsky unterstreicht, dass Gedenken nicht allein rückwärtsgewandt sein dürfe: „Jeder einzelne von uns ist in der Pflicht, im Alltag Haltung zu zeigen und rassistischen oder extremistischen Parolen entschieden entgegenzutreten. Demokratie, Respekt und Menschenwürde sind keine Selbstverständlichkeiten, sie müssen tagtäglich verteidigt werden.“ Unter dem Leitgedanken „Hanau steht zusammen“ habe die Stadtgesellschaft in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, dass sie für Solidarität, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander einsteht.

Die Stadt Hanau bekräftigt anlässlich des Nationalen Gedenktags ihr dauerhaftes Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Extremismus. Das Andenken an die Opfer des 19. Februar 2020 bleibt fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in der Brüder-Grimm-Stadt. Als Mahnung und als Auftrag für Gegenwart und Zukunft.

Pressekontakt: Florian Bauer

Diese Meldung im Browser anzeigen

Quelle: Stadt Hanau

Ähnliche Artikel
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -

Am beliebtesten