Warum junge Menschen für die Wächtersbacher SPD kandidieren
Am 15. März werden in Hessen die Ortsbeiräte, Stadtparlamente und Kreistage neu gewählt. Viele politische Gremien sind deutlich überaltert, Parteien und Wählergemeinschaften haben wenige junge Kandidaten. Nicht so die Wächtersbacher SPD: Elf Kandidatinnen und Kandidaten auf ihrer Stadtverordnetenliste sind jünger als 35, sechs davon kandidieren auf aussichtsreichen Listenplätzen. Sie erklären, warum sie bei der Kommunalwahl antreten – und laden zum „Jugendtreff” ins SPD-Bürgerbüro, Am Lindenplatz 5, ein. An den beiden kommenden Samstagen (28. Februar und 7. März) sind die jungen Sozialdemokraten jeweils von 10 bis 12 Uhr vor Ort.
Justus Löwe (19 Jahre, Listenplatz 11), Maurice Golz (18 Jahre, Platz 19), Nick Appel (22, Platz 24) und Niklas Hergert (18, Platz 25) kandidieren erstmals für ein öffentliches Amt. Mit Simon Lach (28, Platz 17) und dem SPD-Vorsitzenden Jan Frederik Beyer (30, Platz 3) komplettieren zwei erfahrene Parlamentarier die junge Garde der SPD: Lach ist bereits seit fünf, Beyer sogar seit zehn Jahren Stadtverordneter.
Attraktive Freizeitmöglichkeiten sind einer der Schwerpunkte der Politik der jungen Sozialdemokraten. Beispiele sind Treffpunkte in den Stadtteilen oder der Ausbau des geplanten Sportparks an der Turnhalle, in dem auch ein Jugendtreff entstehen soll. „Wir haben den Antrag für den Pumptrack 2021 gemeinsam mit dem damaligen SPD-Vorsitzenden Oliver Peetz formuliert und freuen uns, dass wir damit den ersten Schritt für den Sportpark setzen konnten”, sagt Simon Lach, Jan Frederik Beyer ergänzt: „Es ist schön, dass alle Parteien sich darin einig sind, dass hier etwas geschehen soll.”
„Wer wirklich Politik für die nächsten Generationen machen will, muss jedoch darüber hinausdenken”, sagt Nick Appel. „Wir vertreten ein breiteres Konzept, dass jungen Menschen eine wirkliche Perspektive in einer attraktiven und modernen Stadt aufzeigt”, ergänzt Niklas Hergert. Jeder solle die Gelegenheit bekommen, sich in seiner Heimat eine Existenz aufzubauen. Dazu gehören aus Sicht der jungen Sozialdemokraten starke Unternehmen mit tarifgebundenen Arbeitsplätzen, moderne Mobilität mit Carlos, Car-Sharing und einem ausgebauten Radwegenetz, effektiver Klimaschutz, der nicht nur auf Symbolik setzt und vor allem: bezahlbares Wohnen. Die SPD habe sich schon immer dafür eingesetzt, Baugebiete zu prüfen, Wohnbauprojekte zu fördern und damit ein bezahlbares Eigenheim gerade für junge Familien zu ermöglichen.
„Wir wollen der jüngeren Generation eine Stimme geben, damit Wächtersbach und alle Stadtteile ein attraktiver Lebensmittelpunkt bleiben – und freuen uns auf Eure Fragen und Anregungen im SPD-Bürgerbüro”, so Justus Löwe abschließend.
Quelle: Redaktion MKK Echo

