GRÜNE holen aus dem Stand 16,26%
Im November neu gegründet und nun ziehen die GRÜNEN Brachttal mit insgesamt drei Mandaten in die neue Gemeindevertretung ein. Anna Leo, Spitzenkandidatin der GRÜNEN: „Das hätten wir nicht zu träumen gewagt. Wir sind aus dem Stand auf 16,26% gekommen. Das wir mit unseren großartigen Kandidatinnen und Kandidaten so viele Menschen begeistern konnten, freut mich.” Die GRÜNEN waren mit 15 Personen auf der Liste angetreten. Unter ihnen auch vier Gemeindevorstände, die in der letzten Wahlperiode ihre Fraktionen verlassen haben. Ursula Kaiser sieht sich in ihrer Entscheidung bestätigt: „Die GRÜNEN zeigen, dass kommunale Politik mit Verstand und Sachkenntnis belohnt wird. Fake News und blinder Aktionismus sind Konzepte, die wir in Brachttal nicht brauchen.” Das lässt sich an den verlorenen Stimmen für SPD (-4,6%) und UWB, ehemals Freie Wähler (-12,7%) ablesen, die für ihren unter die Gürtellinie gehenden Wahlkampf abgestraft wurden. Die GRÜNEN hingegen werden für einen engagierten Wahlkampf belohnt und zeigen, dass Brachttal weit weniger rechts wählt, als zunächst vermutet. Dr. Anna Leo, Christine Gunia und Roland Tzschietzschker belegen die ersten Plätze und können direkt in die Gemeindevertretung einziehen. Ob sich in den Personalien noch Änderungen ergeben, wird noch intern besprochen.
Das viel Arbeit auf das neue Parlament, den Gemeindevorstand und die Verwaltung Brachttals zukommt, ist sich der derzeitige Gemeindevorständler Roland Tzschietzschker sicher: „Die Nachrichten der letzten Woche rund um den Fortbestand eines Supermarktes hier in Brachttal, lassen nichts Gutes erahnen. Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass unsere Gemeinde weiter mit regionalen Lebensmitteln versorgt bleibt und wir wollen grüne Themen, auch aus der Opposition heraus, nach vorne bringen.” Das Wahlergebnis deutet darauf hin, dass Kompetenz und Vertrauen in die politischen Handelnden den Ausschlag pro GRÜNE gegeben haben. Die Spitzenkandidatin Anna Leo freut sich auf das nun Kommende: „Wir werden so schnell wie möglich in die parlamentarische Arbeit übergehen. Es gilt nun sinnvolle Anträge zu stellen und vor allem die dazu gehörige Arbeit in der Vor- und Nachbereitung zu machen. Wir stellen Qualität vor Quantität.” Christine Gunia, die zum zweiten Mal in die Gemeindevertretung einzieht, ist froh über den Ausgang der Wahl: „Ich bin glücklich, dass wir mit dem Mandat, das die Bürgerinnen und Bürger uns GRÜNEN gegeben haben, Soziales und Ökologisches hier in Brachttal vereinen und voranbringen können.”
Quelle: Die Grünen Brachtal

