Freitag, April 10, 2026
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CDU-Kreistagsfraktion konstituiert sich

Kasseckert bleibt Chef der Kreistagsfraktion

Die CDU-Fraktion im Kreistag Main-Kinzig hat sich nach der Kommunalwahl konstituiert und dabei personelle sowie inhaltliche Weichen für die kommende Wahlperiode gestellt. Auf Einladung des CDU-Kreisvorsitzenden Max Schad kamen die neu gewählten Kreistagsabgeordneten zur ersten Sitzung zusammen.

Die CDU war aus der Kommunalwahl gestärkt hervorgegangen und konnte einen Zuwachs von 2,2 % erzielen. Damit stellt sie nach 25 Jahren wieder die stärkste Fraktion im Kreistag. Max Schad wertete dieses Ergebnis als klaren Vertrauensbeweis der Bürgerinnen und Bürger. „Dieses starke Ergebnis ist Ausdruck einer verlässlichen und sachorientierten Politik vor Ort und durch die Kreistagsfraktion.” Besonders hob er die Arbeit entlang der Themen des Kreisbeigeordneten Jannik Marquart hervor, dessen Schwerpunkt auf einer Schulbauoffensive lag. Zugleich dankte Schad dem Spitzenkandidaten Jannik Marquart für seinen engagierten Wahlkampf sowie allen Helferinnen und Helfern in den Kommunen, die maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben. Auch die Ergebnisse einiger CDU-Abgeordneten fanden besondere Erwähnung, weil sie mit einer Vielzahl von Stimmen viele Plätze nach vorne gerückt sind, was ein besonderer Vertrauensbeweis ist. Allen voran galt das für Dr. Peter Tauber, der 20 Plätze nach vorne gemacht hatte sowie für Dominik Brasch und Johannes Wiegelmann MdB, die 12 und 18 Plätze gutgemacht hatten.

Um die Fraktionsarbeit erfolgreich fortsetzen zu können, schlug Max Schad im Rahmen der Konstituierung Heiko Kasseckert erneut als Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion vor. Kasseckert hatte die Fraktion bereits in den vergangenen fünf Jahren geführt, sie geschlossen aufgestellt und inhaltlich geprägt. „Für seine Expertise, seine Erfahrung und seine Souveränität genießt er auch über die Parteigrenzen hinweg hohe Anerkennung”, sagte Schad. Die Wahl fiel einstimmig aus, die Fraktion votierte mit 100 Prozent für Kasseckert.

Heiko Kasseckert dankte für das Vertrauen und betonte die Verantwortung, die mit dem Wahlergebnis einhergeht. „Jetzt kommt es noch stärker auf die CDU an. Wir haben die richtigen Schwerpunkte gesetzt, mit klaren Prioritäten in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Infrastruktur.” Zugleich verwies er auf strukturelle Herausforderungen. Nach der Kreisfreiheit der Stadt Hanau müsse der Kreis seine eigenen Strukturen überprüfen und effizienter aufstellen. Zudem seien finanziell anspruchsvolle Zeiten zu erwarten. Die CDU sehe sich hierfür gut vorbereitet. „Wir verfügen über den richtigen Kompass und eine starke kommunale Verankerung”, so Kasseckert. Dies zeige sich auch daran, dass sechs aktive Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der neuen Fraktion angehören. „Das stärkt die Verbindung zwischen Kreispolitik und den Städten und Gemeinden.”

Abschließend erklärten Kasseckert und Schad, dass nun erste Gespräche mit anderen Fraktionen aufgenommen werden. Ziel sei es, eine klare und stabile politische Zusammenarbeit für den Kreis zu erreichen, um schnell in die Sacharbeit einsteigen zu können. In einer Zeit multipler Krisen und Verunsicherungen wolle man schnell für klare Verhältnisse sorgen.

Quelle: CDU-Kreistagsfraktion Main-Kinzig

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