Mit einem Augenzwinkern hatte die CDU Gründau am 1. April über den angeblichen Bau eines Tunnels zwischen Breitenborn und Hain-Gründau berichtet. Die vorgestellte „Schnelllösung“ sorgte für Aufmerksamkeit – war jedoch, wie es sich für einen Aprilscherz gehört, nicht real.
Gleichzeitig greift der Beitrag jedoch ein ernstes und für viele Bürgerinnen und Bürger ein relevantes Thema auf: die anstehende Sanierung der Landstraße L 3271 zwischen Breitenborn und Hain-Gründau, deren Baustart aktuell noch nicht konkret terminiert ist. Diese notwendige Infrastrukturmaßnahme wird voraussichtlich dazu führen, dass der Ortsteil Breitenborn über einen gewissen Zeitraum nicht direkt an die übrigen Ortsteile angebunden ist. Eine Umleitung – unter anderem über Wächtersbach – wird dabei voraussichtlich unumgänglich sein.
Markus Kern, Bürgermeister der Gemeinde Gründau, sowie die politischen Gremien sind sich der Tragweite dieser Maßnahme bewusst. Die CDU Gründau betont in diesem Zusammenhang, dass sie sich gemeinsam mit allen anderen politischen Kräften in der Gemeinde dafür einsetzt, die Belastungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.
Ziel ist es, die Bauphase effizient und zügig umzusetzen, die Dauer der Einschränkungen möglichst kurz zu halten, Ferienzeiten zu nutzen und praktikable Lösungen für den Verkehr zu finden. Dabei steht insbesondere im Fokus, die Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger in Breitenborn sowie für Schüler, Pendler, Gewerbe und Vereine so gering wie möglich zu gestalten.
Der Aprilscherz mag also nicht der Realität entsprechen – die dahinterliegende Herausforderung jedoch sehr wohl. Umso wichtiger ist es, dass alle Beteiligten weiterhin konstruktiv an Lösungen arbeiten, die für Gründau insgesamt tragfähig sind.
Quelle: Christoph Engel

