Die CDU Langenselbold stellt im Rahmen des Kommunal- und Bürgermeisterwahlkampfs ihre Energiestrategie 2026+ vor. Mit diesem lokalen Gesamtkonzept setzt die Partei auf klare Maßnahmen für mehr Energieunabhängigkeit, höhere Resilienz gegenüber Krisen und Katastrophen sowie eine bezahlbare und bürgernahe Energieversorgung, ohne ideologische Vorgaben.
Florian Gibbe als CDU-Bürgermeisterkandidat, erklärte hierzu: „Langenselbold soll resilienter, energieeffizienter und unabhängiger werden, und zwar zu bezahlbaren Konditionen. Wir wollen keine ideologischen Wahnvorstellungen, sondern pragmatische und grundlastfähige Lösungen, die den Menschen vor Ort nutzen. Unsere Strategie verbindet moderne Technologien mit dem klaren Willen der Bürgerinnen und Bürger und schafft gleichzeitig eine zuverlässige Stromreserve für Not- und Katastrophenfälle.“
Kern der Strategie ist, dass jede neue städtische Anlage zur Nutzung erneuerbarer Energien künftig immer mit einem passgenauen Energiespeicher kombiniert wird. Große Windenergieanlagen in der Langenselbolder Gemarkung sollen nicht gegen den ausdrücklichen Bürgerwillen errichtet werden. Gleichzeitig unterstützt die CDU die Ansiedlung mindestens einer großen Photovoltaik- und Batteriespeicherinfrastruktur. Der Schutz kritischer Infrastrukturen, wie Strom, Wasser, Gas, Telekommunikation und Daten, wird durch bauliche Maßnahmen gegen Sabotage passgenau verstärkt. In allen Neubau- und Gewerbegebieten ist eine Stromleitungsverstärkung vorgesehen. Im Bestand sollen Versorgungslücken mittelfristig beseitigt werden. Bei allen Maßnahmen zum Ausbau lokaler Photovoltaik- und Energiesysteme wird mit der Energie-Gemeinschaft e.V. Langenselbold sowie weiteren interessierten Akteuren kooperiert.
Ein zentrales Projekt der CDU ist der Bau eines großen Solar-Carports inklusive Ladeinfrastruktur und Batteriespeicher an der Klosterberghalle. Ergänzt durch eine dringend benötigte neue befestigte Parkfläche soll der dort erzeugte Strom die Stadtverwaltung, das Schlossparkareal, die Klosterberghalle sowie die Dragonerbau-Gebäude versorgen. Leistungsstarke kommunale Großspeicher ermöglichen eine weitgehende Stromautarkie in den Sommermonaten und sichern eine lokale Stromreserve für Krisenlagen. Dabei wird sowohl der Solar-Carport wie auch die Batteriespeicherinfrastruktur modular geplant und kann bedarfsgerecht weiterentwickelt und ausgebaut werden. Weitere Vorhaben umfassen die Installation einer Photovoltaik-Großanlage auf der Zehntscheune in süd-westlicher Ausrichtung, die Entwicklung der Neubaugebiete Niedertal IV und V als Vorreiter mit Smart Grids, Energy Sharing, hohem Anteil erneuerbarer Energien und naturnaher Gestaltung sowie die Einführung eines Förderprogramms „Bürgerenergie“, das den Erwerb von Balkonkraftwerken und Batteriespeichern für Privathaushalte bezuschusst.
Beim geplanten Neubau der Kläranlage sollen Pyrolyseverfahren, Faultürme und eine vierte Reinigungsstufe zur Entfernung von Mikroplastik und Antibiotikarückständen etabliert werden. Zur besseren fachlichen Begleitung der Umsetzung der Energiestrategie schlägt die CDU die Einrichtung eines neuen Wirtschafts-, Energie- und Sicherheitsausschusses als Beratungsgremium der Stadtverordnetenversammlung vor.
Florian Gibbe abschließend: „Mit unserer Energiestrategie 2026+ wollen wir zeigen, dass verantwortungsvolle Energiepolitik machbar ist – bürgernah, technisch solide und krisenfest. Die Bürgerinnen und Bürger Langenselbolds verdienen eine bezahlbare Energieversorgung, auf die sie sich verlassen können, und zwar heute und in Zukunft, getreu unserem Motto: „Vertrauen durch Taten“. Mehr Informationen unter: http://www.cdu-langenselbold.de
Quelle: Redaktion MKK Echo

