In der häuslichen Umgebung die letzten Lebensphase erleben zu dürfen, ist ein Wunsch, den die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger anstrebt. Aber oft sieht die Realität anders aus. Daher gilt es für diesen doch so elementaren Lebensabschnitt Vorsorge zu treffen und sich frühzeitig zu informieren. Die Bürgerhilfe Langenselbold bietet daher einen Gesprächskreis an, der sich mit diesem Thema unter fachkundiger Leitung annimmt. Vereinsmitglied Andrea Morgenstern, Entspannungspädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie, die u.a. im Seniorenwohnpark Kinzigaue in der Sterbebegleitung tätig ist und Angehörige wie Betroffene in der letzten Lebensphase psychologisch berät, bietet 29. April einen Gesprächskreis an, der sich mit diesem zentralen, aber auch sehr sensiblen Bereich auseinandersetzt.
In ihrem beruflichen Alltag erlebt sie immer wieder schwierige Situationen, in denen Angehörige nicht ausreichend informiert sind, wenn es um das Thema Sterben geht. Begleitung zu Hause kann sich schnell zu einer Überforderung entwickeln, in der Angehörige selbst in Krisensituationen geraten können, da sich viele eine Begleitung zu Hause leichter vorstellen als sie tatsächlich ist. Daher ist es fundamental wichtig, sich rechtzeitig und kompetent zu informieren. Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten, aber auch Grenzen von menschlicher Belastung soll in einer Gruppe von max. 15 Personen thematisiert werden. Eine vorherige Anmeldung ist vorgesehen und zwar während der Sprechzeiten der Bürgerhilfe oder per Mail an info@buergerhilfe-langenselbold.de bzw. der Telefonnummer 9525565.
Die kostenfreie Veranstaltung „Sterbebegleitung zu Hause“ wird am 29. April ab 18.00 Uhr im Raum Brüssel der Klosterberghalle stattfinden. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten.
Quelle: Martin Ferch

