Bad Soden-Salmünster. Breites Angebot, starkes Ehrenamt und Suche nach zusätzlichem Lagerraum
Auf Einladung des Deutschen Roten Kreuzes hat Bürgermeister Dominik Brasch den Kleiderladen des DRK in der Brückenstraße in Bad Soden besucht. Vor Ort informierte er sich über das Angebot, die ehrenamtliche Arbeit hinter dem Konzept sowie über aktuelle Herausforderungen.
Frau Drechsler, eine der ehrenamtlichen Helferinnen im Laden, erläuterte das Konzept und berichtete von einer sehr guten Resonanz. Viele Kleiderspenden würden direkt vor Ort abgegeben, darunter häufig gut erhaltene Stücke, teilweise auch Markenware. Den Ausdruck „Mode mit Geschichte“ prägte sie dabei als treffende Beschreibung für das Angebot.
Wichtig sei, so die Verantwortlichen, dass sich der Kleiderladen ausdrücklich an alle richtet. Das Angebot ist nicht nur für Bedürftige mit Bezugsschein gedacht. Vielmehr dürfe und solle dort jede und jeder einkaufen.
Derzeit sind 37 aktive Helferinnen und Helfer für den DRK-Kleiderladen im Einsatz. Sie nehmen Spenden entgegen, sortieren die Kleidung, zeichnen sie aus, präsentieren sie im Laden und übernehmen den Verkauf. Begleitet wurde der Termin auch von Manfred Heil und Monika Volz vom DRK-Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern e.V.
Bürgermeister Dominik Brasch zeigte sich beeindruckt vom Engagement vor Ort:
„Hier wird mit großem ehrenamtlichem Einsatz ein Angebot organisiert, das Nachhaltigkeit, soziale Offenheit und praktische Hilfe auf sehr überzeugende Weise miteinander verbindet. Der Kleiderladen ist ein echter Gewinn für unsere Stadt.“
Ein aktueller Bedarf besteht bei den Lagerkapazitäten. Gesucht wird ein zusätzlicher Lagerraum in räumlicher Nähe zum bestehenden Standort. Deshalb richtet sich das DRK an Eigentümerinnen und Eigentümer, die eine geeignete Fläche zu einem geringen Mietpreis zur Verfügung stellen könnten.
Brasch betonte:
„Wer hier eine passende Fläche anbieten kann, würde ein bereits hervorragend funktionierendes Projekt ganz konkret unterstützen. Es wäre sehr wünschenswert, wenn sich dafür eine Lösung in unmittelbarer Nähe finden ließe.“
Besonders positiv hervorgehoben wurde beim Besuch auch das gute Miteinander in der Brückenstraße. Nach Angaben von Frau Drechsler unterstützen benachbarte Gewerbetreibende den Kleiderladen immer wieder unbürokratisch im Alltag – etwa durch kleine Änderungen an Kleidungsstücken, Hilfe bei Ausdrucken oder spontane Unterstützungsangebote. Selbst während des Besuchs sei noch ein Nachbar hinzugekommen, der direkt seine Hilfe angeboten habe.
Dazu erklärte Brasch:
„Das zeigt, dass der Kleiderladen nicht isoliert wirkt, sondern eingebettet ist in ein starkes nachbarschaftliches Umfeld. Dieses gute Miteinander in der Brückenstraße ist bemerkenswert und verdient Anerkennung.“
Quelle: Stadt Bad Soden-Salmünster

