Frühjahrstreffen der Nidderauer Lesementoren I Start in Ostheimer Grundschule I Bürgerstiftung Nidderau koordiniert und fördert wertvolle Arbeit
Die Bürgerstiftung Nidderau engagiert sich seit elf Jahren für die Leseförderung in unserer Stadt. Im Fokus der Arbeit stehen die Grundschulen Eichen, Windecken und neu auch Ostheim. Jetzt trafen sich auf Einladung der Bürgerstiftung 20 aktive Lesementorinnen/-mentoren zu einem Erfahrungsaustausch. Horst Körzinger, Vorsitzender der Bürgerstiftung Nidderau und Initiator der Idee, begrüßte die Anwesenden, darunter Claudia Ehrhardt, Vorsitzende von Mentor Hessen, und lobte das wertvolle Engagement zum Wohle unserer Kinder.
Die Aufgabe ist nachahmenswert. Ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger fördern durch ihr Engagement Kinder mit Leseschwächen und gestalten eine „Schulstunde“. Dabei gilt das 1:1 Prinzip (1 Lesehelfer/in für 1 Lesekind). Beide treffen sich wöchentlich für 45 Minuten immer in der Schule zum gemeinsamen Lesen. Burkart Schmid, seit Januar Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung und Koordinator von aktuell 23 Leseförderern in drei Nidderauer Grundschulen: „Die Arbeit ist sehr individuell, um sich auf die Bedürfnisse und Interessen jedes Kindes einzustellen.“ Dabei werde geredet, gelesen, gespielt und gelegentlich auch vorgelesen. Die Förderung sollte mindestens ein Halbjahr andauern, damit sich eine Vertrauensbeziehung zwischen Mentor und Lesekind entwickeln kann.
Die Zusammenarbeit mit den Kindern verbessert deren Lesekompetenz, so Claudia Ehrhardt. Wörtlich.: „Besseres Lesen schafft Freude und Zukunft.“ In ihren Ausführungen ging die Landesvorsitzende auf das Procedere ein.
„Bevor sich Leselernhelfer in einer Schule aktiv betätigen können, brauchen sie erst einmal ein erweitertes Führungszeugnis, das kostenlos bei Vorlage einer Ehrenamtsbescheinigung – kommt nach Anmeldung von Mentor Hessen –ausgestellt wird. Die Mentorinnen und Mentoren werden auf Wunsch in Schulungen und Austauschrunden von Mentor Hessen auf ihren Einsatz vorbereitet.“
In einer Vorstellungsrunde diskutierten die versammelten Mentorinnen und Mentoren über wöchentliche Herausforderungen und persönliche Erfahrungen. Burkart Schmid: „Diese Runden, organisiert von der Bürgerstiftung, finden ab sofort zweimal jährlich statt, um spezielle Themen zu besprechen.“ Wichtig sei die Abstimmung vor Ort in den Schulen mit den Lehrkräften und der Schulleitung. Besonders durfte sich Anja Wolf, Rektorin der Grundschule in Ostheim, freuen, dass es gelungen ist, acht neue motivierte Mentorinnen und Mentoren zu gewinnen, die nach den Osterferien ihren Einsatz starten. Dazu Horst Körzinger: „Die Ehrenamtlichen wurden dank der Initiative der Bürgerstiftung Nidderau ermittelt und zeigen, welch großes Engagement in unserer Stadtgesellschaft auf die Beine gestellt werden kann.“ Credo des Tages: Lesen ist der Schlüssel für Bildung, Teilhabe und Zukunft.
Wer sich dafür bei Kindern und Jugendlichen engagieren will, melde sich unter Nidderau@Mentor-Hessen.de
Quelle: Bürgerstiftung Nidderau

