Mit den ersten Sonnenstrahlen verwandeln sich die Felder, Wiesen, Wälder und Nidderauen in eine sensible Kinderstube für Kiebitze, Rehe und Feldhasen und viele weitere Wildtierarten. Von März bis Ende Juli gilt die offizielle Brut- und Setzzeit, in der die Stadt Nidderau um besondere Rücksicht bittet.
Da viele Tierarten ihren Nachwuchs am Boden oder im hohen Gras verstecken, sind sie extrem störungsanfällig. In dieser sensiblen Phase bittet die Stadt Nidderau alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher der Naturräume um besondere Vorsicht und ein verantwortungsvolles Miteinander. Zwei zentrale Verhaltensregeln sollen eingehalten werden:
– Hunde an die Leine: Auch gut erzogene Hunde können Wildtiere aufschrecken. Schon eine kurze Störung kann dazu führen, dass Elterntiere fliehen und ihren Nachwuchs schutzlos zurücklassen.
– Auf den Wegen bleiben: Das Durchqueren von Wiesen und Gebüsch stört brütende Vögel massiv. Die ausgewiesenen Wege bieten ausreichend Platz für Erholungssuchende.
„Ein rücksichtsvolles Miteinander sorgt dafür, dass wir die Natur genießen können, ohne ihre Bewohner zu gefährden“, erklärt Erster Stadtrat und Umweltdezernent Rainer Vogel. „Schon kleine Verhaltensänderungen – wie das Anleinen des Hundes oder das Bleiben auf den Wegen – leisten einen großen Beitrag zum Erhalt unserer wertvollen Artenvielfalt.“
Magistrat der Stadt Nidderau
Quelle: Stadt Nidderau

