Samstag, April 4, 2026
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Autorin Stefanie Höfler zu Gast an der Kopernikusschule: Lesungen, die Literatur lebendig machten

Wenn eine vollbesetzte Schulaula plötzlich still wird, weil alle gebannt einer Geschichte lauschen, dann ist das ein besonderer Moment – genau so erlebte die Kopernikusschule Freigericht dieser Tage den Besuch der bekannten Kinder- und Jugendbuchautorin Stefanie Höfler. Insgesamt neun Klassen tauchten an diesem Vormittag in zwei ihrer Romane ein: Die Jahrgangsstufe 5 hörte Auszüge aus „Ein Sommer mit Mucks“, die Jahrgangsstufe 7 erhielt spannende Einblicke in „Der Tanz der Tiefseequalle“.

Höfler, die auch einen pädagogischen Hintergrund hat, gestaltete die Lesungen nicht als „Vortrag von vorn“, sondern als lebendigen Austausch. Immer wieder bezog sie die Schülerinnen und Schüler ein, ließ sie Vermutungen anstellen, Szenen weiterdenken und stellte Fragen an das Publikum – und natürlich durften auch die Jugendlichen selbst fragen: Wie entsteht eine Figur? Woher kommen Ideen? Wie fühlt es sich an, wenn ein Buch fertig ist? So wurde aus einer Lesung ein gemeinsames Erlebnis, bei dem Literatur greifbar wurde und die Zuhörenden merkten: Geschichten entstehen nicht zufällig, sondern durch genaue Beobachtung, Sprache und viel Feingefühl.

Für viele war es besonders eindrucksvoll, eine Autorin nicht nur „aus dem Buch“ zu kennen, sondern ihr direkt zu begegnen – mit Stimme, Humor und der Fähigkeit, auch ernste Themen warmherzig und verständlich zu erzählen. Die Atmosphäre war entsprechend offen und motivierend: Man hörte konzentriertes Zuhören, spontanes Lachen, nachdenkliche Stille – und am Ende sehr viel Applaus. Nach den Lesungen blieb Stefanie Höfler noch Zeit für den persönlichen Kontakt: Sie signierte über 200 Bücher und nahm sich dabei für kurze Gespräche und Widmungswünsche geduldig Zeit. Ein Vormittag, der gezeigt hat, wie stark Lesen verbinden kann – und der bei vielen Schülerinnen und Schülern sicher noch lange nachklingen wird.

Quelle: Thorsten Weitzel

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