Dienstag, März 17, 2026
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Aufwachsen in zwei Kulturen

Kamingespräch über migrantische Lebensrealitäten am 27. März im Begegnungshaus

Wie prägt es Menschen, wenn sie mit zwei Sprachen, Traditionen und Erwartungen aufwachsen? Welche Chancen und Herausforderungen bringt ein Leben „in zwei Welten” mit sich? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt eines Gesprächs zum Thema „Aufwachsen in Deutschland”, zu dem die Integrationsbeauftragte Verena Strub und der Arbeitskreis Asyl – Vielfalt in Maintal e.V. für Freitag, 27. März, um 19.30 Uhr in das Begegnungshaus, Klingstraße 4 in Maintal, einladen.

Im Vorfeld der Veranstaltung haben zwölf Menschen der Integrationsbeauftragten von ihren ganz persönlichen Erfahrungen berichtet: Sie erzählten von der Balance zwischen elterlichen Werten und deutschem Alltag, von Sprachwechseln im Familienkreis und von der Suche nach Zugehörigkeit. Ihre Geschichten zeigen: Es gibt kein einheitliches „Migrationserlebnis“. Die Bedingungen sind so vielfältig wie die Familien selbst – ob die Eltern als Gastarbeiter*innen kamen, als Geflüchtete oder aus anderen Gründen.

„Die Berichte machen deutlich, wie bereichernd, aber auch wie komplex ein Aufwachsen mit zwei Kulturen sein kann“, sagt Verena Strub. „Gleichzeitig wird sichtbar, dass viele Themen – wie Generationenkonflikte oder der Wunsch nach Anerkennung – universell sind.“

Christine Mayer-Simon vom AK Asyl ergänzt: „Und doch gibt es Erfahrungen, die eben nur Kinder mit familiärer Migrationsgeschichte machen und die diese Menschen als Erwachsene miteinander teilen. Einige dieser Aspekte wollen wir herausarbeiten und wir freuen uns auf den Austausch.“ Abgerundet wird das Gespräch durch die Lesung von kurzen Gedichten und Texten zum Thema.

Eingeladen sind alle, die sich für das Thema interessieren, egal ob mit eigener Migrationsgeschichte oder ohne. Es wird die Gelegenheit geben, mit den Teilnehmenden am Projekt Kontakte zu knüpfen und eventuelle eigene Erfahrungen zu teilen. Alle Lebensgeschichten stehen bereits im Internet und sind unter http://www.maintal.de/aufwachsen nachzulesen.

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Quelle: Stadt Maintal

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