Mit einem digitalem Sozial-Dashboard steuert die Stadt ihre Maßnahmen künftig datenbasiert und zielgerichtetHanau. Seit dem 1. Januar 2026 ist Hanau kreisfrei. Damit kann die Stadt ihre im Sommer 2025 beschlossene arbeitsmarktpolitische Strategie eigenständig und konsequent umsetzen. Wichtige Schritte wurden bereits gegangen: Zum Jahresbeginn wurde das Sozialforum eröffnet. Außerdem hat das Jobcenter Hanau die Verantwortung für die Betreuung der Bürgergeldempfängerinnen und -empfänger vom bisherigen Kommunalen Center für Arbeit (KCA) übernommen.
Seit September 2025 wird die Stadt von einem Arbeitsmarktpolitischen Beirat begleitet. Das Gremium bringt Fachwissen aus Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik ein und unterstützt die Umsetzung der neuen Strategie. In seiner dritten Sitzung Ende Februar informierte sich der Beirat über die aktuelle Arbeit des Jobcenters. Eine zentrale Aufgabe des Gremiums ist es, regelmäßig zu prüfen, ob die gesetzten Ziele erreicht werden – und wo gegebenenfalls nachgesteuert werden muss. Voraussetzung dafür sind verlässliche und transparente Daten.
Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Vorstellung des neuen „Sozial-Dashboards.“ Dieses digitale und interaktive Berichtssystem basiert auf einem Geoinformationssystem (GIS), das in Hanau bereits vielfältig genutzt wird. Das Besondere: Daten werden kleinräumig – also nach Stadtteilen, Ortsbezirken und Kleinstbezirken – ausgewertet und miteinander verknüpft. So kann zum Beispiel dargestellt werden, wie viele Menschen einer bestimmten Altersgruppe in einem Stadtteil leben und wie viele davon arbeitssuchend sind. Auf diese Weise lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und Maßnahmen gezielt dort einsetzen, wo sie gebraucht werden.
Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri erklärt: „Karten und Fachinformationen werden miteinander verknüpft und anschaulich dargestellt. So können wir Entwicklungen besser erkennen und schneller reagieren.“ Die Zugriffsrechte würden dabei sicher über eine Benutzerverwaltung geregelt, so Bieri.
Viele arbeitsmarktpolitische Maßnahmen wirken erst nach längerer Zeit. Mit dem neuen Kennzahlensystem kann die Stadt ihre Fortschritte jedoch kontinuierlich überprüfen. Wenn nötig, können Programme angepasst werden, um flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren.
„Das Sozial-Dashboard hilft uns, unsere Maßnahmen noch gezielter auf Hanau auszurichten“, betont Bürgermeister Dr. Bieri. „So stärken wir nicht nur unseren Arbeitsmarkt heute, sondern entwickeln auch tragfähige Lösungen für die Zukunft.“
Auch Heike Hengster, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hanau, zeigt sich überzeugt: „Dieses Analysewerkzeug ermöglicht es uns, Maßnahmen sehr kleinräumig und präzise zu steuern – in Hessen ist das aus meiner Sicht einmalig.“
Pressekontakt:
Stadt Hanau, Ute Wolf
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Sozial-Dashboard: Dieses digitale und interaktive Berichtssystem basiert auf einem Geoinformationssystem (GIS), das in Hanau bereits vielfältig genutzt wird. Das Besondere: Daten werden kleinräumig – also nach Stadtteilen, Ortsbezirken und Kleinstbezirken – ausgewertet und miteinander verknüpft. So kann zum Beispiel dargestellt werden, wie viele Menschen einer bestimmten Altersgruppe in einem Stadtteil leben und wie viele davon arbeitssuchend sind. Auf diese Weise lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und Maßnahmen gezielt dort einsetzen, wo sie gebraucht werden.
Quelle: Redaktion MKK Echo

