Am 19. Februar 2020 sind Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili-Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov bei einem rassistischen Anschlag ermordet worden. „Wie jetzt bekannt wurde, ist vor kurzem der Vater des Täters gestorben”, sagt Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky.
Bei dem Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 hatte der 43jähriger Täter neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. Anschließend tötete er seine Mutter und sich selbst. „Der 19. Februar 2020 ist der dunkelste Tag in Friedenszeiten für unsere Stadt, in erster Linie für die Familien der Opfer und deren Freunde. Wir werden diesen Tag niemals vergessen. Das Datum steht als Mahnung, dass wir gemeinsam gegen jede Form von Rassismus, Hass, Hetze und Gewalt zusammenstehen“, sagt Kaminsky.
Gleichzeitig erinnert Oberbürgermeister Kaminsky daran, dass die Folgen des Anschlags bis heute spürbar seien. Überlebende und Angehörige hätten über Jahre hinweg unter massiven Belastungen gelitten. Die Situation sei zusätzlich durch das Verhalten des Vaters des Täters geprägt gewesen, das unter anderem zu verschiedenen Betretungs- und Näherungsverboten für ihn und Gerichtsverfahren gegen ihn geführt hatte.
Die Stadt Hanau steht weiterhin fest an der Seite der Betroffenen. „Unser Auftrag bleibt es, Erinnerung wachzuhalten, Solidarität zu zeigen und alles in unserer Macht Stehende zu tun, damit sich eine solche Tat niemals wiederholt“, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky abschließend.
Pressekontakt:
Stadt Hanau, Dominik Kuhn
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Quelle: Stadt Hanau

