Hanau (ots) – (lei) Bei einer Schwerpunktkontrolle des Polizeireviers Hanau in
der Dettinger Straße überprüften Beamte am Montagabend zwischen 22.30 und 23.45
Uhr 27 Fahrzeuge und 30 Personen auf Alkohol- und Drogeneinfluss.
Eine 25 Jahre alte Peugeot-Fahrerin fiel dabei durch Cannabisgeruch auf. Ein
Drogenvortest bestätigte den Verdacht auf THC-Konsum, sodass die Fahrt beendet
war.
Ein 35-jähriger Mitsubishi-Fahrer mit polnischer Zulassung wurde mit 0,86
Promille Atemalkohol erwischt. Zusätzlich schlug ein Drogenvortest auf der
Dienststelle positiv auf Kokain an. Zudem stellte die Polizei fest, dass seine
polnische Fahrerlaubnis aufgrund einer Beschlagnahme ungültig ist. Er führte das
Fahrzeug damit ohne gültige Fahrerlaubnis.
Beide Fahrer wurden zur weiteren Überprüfung auf die Polizeiwache gebracht, wo
ihnen Blutproben entnommen wurden. Entsprechende Strafanzeigen gegen beiden
wurden gefertigt.
Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer sind nach wie vor eine der Hauptursachen für
schwere Verkehrsunfälle. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit
erheblich beeinträchtigen und lebensgefährliche Folgen haben.
Das Polizeipräsidium Südosthessen registrierte im Jahr 2024 443 Unfälle, die
unter Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln erfolgten. In dem
Jahr leiteten die Beamtinnen und Beamten insgesamt 1.595 Verfahren wegen Fahrens
unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen ein, der Großteil davon waren demnach
folgenlose Trunkenheitsfahrten. Maßgeblich zur Verkehrssicherheit tragen auch
spezialisierte Kompetenzteams “Drogenerkennung im Straßenverkehr” bei. Auch sie
führen regelmäßig gezielte Kontrollen im Zuständigkeitsbereich durch.
Quelle: Redaktion MKK Echo

