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Informatives Umweltfest in & an der Rodenbachhalle Bürgermeister Kalus Schejna: „Vom A wie Apfel bis P Photovoltaik“

Zu Beginn der Begrüßungsrede von Bürgermeister Klaus Schejna, wies er daraufhin, dass es bereits seit 27 Jahren das Umweltfest – „das muss man sich auch einmal vor Augen führen“ gibt. Damals war Klimaschutz noch kein großes Schlagwort in jeder Nachrichtensendung. Und wahrscheinlich haben manche gedacht: „Die Rodenbacher schon wieder mit ihrer Umwelt“ so Schejna `s an die Besucherinnen und Besucher in und um die Rodenbachhalle.

„Heute wissen wir“ so Schejna weiter: „Ganz so falsch lagen wir damit nicht. Denn Umwelt- und Klimaschutz ist für uns in Rodenbach nichts, was man einmal im Jahr auf einen Festplatz stellt und danach wieder wegräumt. Wir beschäftigen uns damit seit vielen Jahren ganz konkret.

Unser Energiemanagement gibt es seit 2002. Photovoltaik auf gemeindeeigenen Dächern haben wir schon 2008 auf den Weg gebracht. Straßenbeleuchtung und gemeindliche Gebäude wurden auf LED umgestellt, der Bauhof fährt teilweise elektrisch und wir schauen inzwischen genauso auf Klimaanpassung, Starkregen und den Schutz unserer natürlichen Lebensräume. Und mit der kommunalen Wärmeplanung beschäftigen wir uns gerade mit einer der großen Zukunftsfragen. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen nach Gemeindeverwaltung. Aber eigentlich geht es um etwas ganz Einfaches: Wie wollen wir in Rodenbach leben? Heute, morgen und auch noch in 20 oder 30 Jahren?“

Aus den vorgenannten Gründen stellte der Bürgermeister fest: „Genau deshalb ist unser Umweltfest so wichtig. Hier gibt es nicht nur Informationen, sondern ganz viele Menschen, Vereine und Organisationen, die zeigen: Klimaschutz kann ganz praktisch sein. Beim Energiesparen, beim Reparieren statt Wegwerfen, beim Fahrradfahren, bei der Artenvielfalt, im Garten oder beim Schutz unserer Streuobstwiesen und Gewässer.

Und natürlich darf bei einem Rodenbacher Umweltfest auch das Thema Apfel nicht fehlen. Denn wenn wir unsere Streuobstwiesen pflegen, haben wir am Ende nicht nur etwas für die Artenvielfalt getan, sondern können im besten Fall auch noch etwas trinken. Das ist doch eine ziemlich angenehme Form von Nachhaltigkeit. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir heute wieder so viele engagierte Menschen hier zusammenbringen.

Denn Klimaschutz muss nicht immer groß, kompliziert und weltbewegend sein. Manchmal beginnt er auf dem eigenen Dach, im eigenen Garten, auf dem Fahrrad oder mit der ganz einfachen Frage: Muss ich das wirklich wegwerfen?“

In diesem Sinne wünschte Klaus Schejna allen Veranstaltungsbesucherinnen und Veranstaltungsbesuchern ein informatives, abwechslungsreiches und hoffentlich auch unterhaltsames 27. Umweltfest. Viel Freude beim Schauen, Fragen, Ausprobieren und miteinander reden.

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Quelle: Anton Hofmann

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