Liebe kennt keine Landesgrenzen – aber was geschieht, wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen? In seinem Debütroman „Meine kasachische Hochzeit“ schildert der in Deutschland aufgewachsene Artem Kouida seine Reise nach Kasachstan. Dort will er seine kasachische Braut heiraten, die er während des Studiums kennengelernt hatte. Was mit einer romantischen Verlobung in Deutschland beginnt, verwandelt sich rasch in ein Abenteuer voller Traditionen und interkulturellen Beziehungen im fernen Kasachstan, aber immer vor dem Hintergrund der Kraft der Liebe.
Die Lesung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2026 am Mittwoch, 30. September, um 18 Uhr im Familienzentrum statt. Der Eintritt ist frei. Für eine bessere Planung wird um Anmeldung bei Inas Saleh vom Fachdienst Soziale Angelegenheiten & Integration im Fachbereich Soziales per Telefon 06187/299-153 oder E-Mail inas.saleh@nidderau.de gebeten.
Es ist kein leichtes Unterfangen für den gebürtigen Belarussen Kouida, der dennoch große Gastfreundschaft, kulinarische Abenteuer und emotionale wie auch skurrile Höhepunkte in der anderen Kultur erlebt. Der Autor erzählt mit Herz und Humor von den Erwartungen seiner Schwiegereltern, unerwarteten Hochzeitsritualen, dem opulenten Festmahl mit überraschenden Spezialitäten oder den ersten Schritten in die neue Lebensgemeinschaft.
Artem Kouida ist Osteuropa-Experte und Buchautor. Er absolvierte sein Lehramtsstudium in Trier und Madrid. In Minsk (Belarus) geboren, promovierte er in Gießen im Fach Osteuropäische Geschichte. Derzeit ist er als Lehrer tätig. „Meine kasachische Hochzeit“ ist sein erstes literarisches Werk neben zahlreichen wissenschaftlichen und journalistischen Veröffentlichungen, für die er bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.
Quelle: Stadt Nidderau

