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Waldweg ist nicht gleich Waldweg

Forstarbeiten können auf Wald- und Maschinenwegen im Maintaler Stadtwald Spuren hinterlassen

Der heiße und trockene Sommer hat den Bäumen im Maintaler Stadtwald ordentlich zugesetzt: Ausgedörrte Kronen, tote Äste, abgestorbene Bäume und kahle Stellen gehören zum Waldbild. Die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit beeinflussen auch die Bewirtschaftung des Waldes sowie dessen Nutzung durch Besucher*innen.

Bei geschwächten oder bereits abgestorbenen Bäumen besteht eine erhöhte Gefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste. Besonders entlang öffentlicher Verkehrswege und in siedlungsnahen Bereichen finden deshalb regelmäßige Kontrollen und Maßnahmen zur Verkehrssicherung statt, um einen sicheren Waldbesuch zu ermöglichen.

Anders sieht es bei reinen Wald- und Maschinenwegen aus. Diese dienen der Forstwirtschaft und gehören nicht zum offiziellen Wegenetz für die Freizeitnutzung. Wer hier unterwegs ist, muss damit rechnen, auf umgestürzte Bäume, herabgefallene Äste oder Spuren forstlicher Arbeit zu stoßen.

„Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir natürlich, auch diese Wege in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten. Aber wir können keine uneingeschränkte Freizeitnutzung gewährleisten“, erläutert Maintals Revierförster Marko Richter mit Blick auf die zahlreichen Anfragen und Hinweise aus der Bevölkerung. Auch die Holzabfuhr hinterlässt zeitweise Spuren: Beim Verladen und Abtransport kann es vorkommen, dass kleinere Mengen Rinde oder Holzreste entlang der Abfuhrwege zurückbleiben. „Dies lässt sich bei forstlichen Arbeiten nicht vermeiden“, erläutert Richter und versichert, dass die Transportunternehmen für einen umsichtigen Umgang bei ihrer Arbeit im Wald sensibilisiert würden.

Er erinnert zugleich daran, dass das Betreten des Waldes grundsätzlich auf eigene Gefahr erfolgt. „Waldbesucherinnen und Waldbesucher sollten daher insbesondere bei Trockenheit, starkem Wind oder nach Unwettern aufmerksam und vorsichtig unterwegs sein“, so Richter. Nicht jede Beeinträchtigung könne unmittelbar beseitigt werden. „Das Ziel ist natürlich, dass der Maintaler Stadtwald ein attraktiver Erholungswald bleibt und gleichzeitig eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung als Beitrag zu einem klimastabilen und gesunden Zukunftswald möglich ist“, so der Revierförster abschließend.

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Quelle: Stadt Maintal

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