HSG Hanau reist zum Rhein-Main-Derby nach Münster
Am Samstag, dem 12. September, um 17:00 Uhr ist die Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim zum ersten Derby der Saison zu Gast in der Eichendorffschule in Kelkheim. Dort treffen sie auf die gut gestartete TSG Münster. Die Münsteraner haben bereits einen Rhythmus gefunden und konnten bereits 3:1 Zähler sammeln. Mit Patrick Weber haben stellen sie auch in diesem Jahr einen der Topscorer der Liga. Neben der sportlichen Brisanz gibt es auch ein Wiedersehen mit Nils Schröder. Das Hanauer Eigengewächs wechselte vor der Saison zum Ligakonkurrenten.
Cheftrainer Spandau hat die Lehren aus dem Auftaktspiel klar formuliert: „Wir wollen eine Reaktion auf die Auftaktniederlage in Ratingen zeigen und uns auf eine verbesserte Angriffsleistung sowie dem spielerischen Niveau der Vorbereitung konzentrieren”, so der Coach, der zugleich betont, mit einem angriffsstärkeren Gesicht als zuletzt auftreten zu wollen.
Die HSG Hanau startete mit einem Auswärtsspiel in Düsseldorf-Ratingen in die Saison, einem Gegner, dir sich im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelt hat und von den Fehlern der Grimmstädter profitierte und diese Fehler eiskalt bestrafte. Sodass die Mannschaft von Trainer Axel Spandau am Ende mit einer 23:30-Niederlage bei interaktiv.Handball die Heimreise antrat. Nun ist das Team um das Kapitänsduo Ritter und Müller direkt in einem Derby gefordert. „Uns erwartet eine hitzige Atmosphäre. Münster hat ihr letztes Spiel in der letzten Sekunde gewonnen.“, gibt Dziugas Jusys einen Ausblick auf das kommende Wochenende.
Neuer Trainer in Münster
Nach der letzten Saison gab es eine Veränderung auf der Trainerbank der TSG Münster. Mit Jonas Ulshöfer leitet ein Spielertrainer mit seinem Co-Trainer Sebastian Friemann die Geschicke in der Saison 2026/27. Auf dem Feld wird auch in diesem Jahr die Mannschaft vom ehemaligen Bundesligaspieler Patrick Weber getragen. Nach zwei Spieltagen hat er bereits 20 Tore, davon 6 Siebenmeter, auf seiner Habenseite. Auch Jakob Gollan auf Rückraum Rechts weiß in den ersten Spielen spielerisch zu überzeugen. Spielertrainer Jonas Ulshöfer agiert wie gewohnt als spielbestimmende Kraft auf Rückraum Mitte. Neben Kenneth Fuhrig profitiert in diesem Jahr auch Nils Schröder von den sich bieten Räumen am Kreis. Das Hanauer Eigengewächs Schröder wechselt nach 11 Jahren bei von der HSG zur TSG. Nun also früh in der Saison das Wiedersehen.
Die Münsteraner setzen in ihrer Deckung auf zwei Abwehrsystem. Zum einen agieren sie in einer kompakten 6:0-Abwehr oder setzen die Angriffsreihen der Gegner mit ihrer 5:1-Variante unter Druck. Wurden die Abwehrreihen gut bespielt, müssen die sich ergebenen Chancen noch genutzt werden. Um das zu verhindern, steht bereits seit 2023 Johannes Jepsen im Tor der Weiß-Blauen aus Münster. In der Saison 2022/23 verhalf er als einer der Leistungsträger dem ThSV Eisenach zum Aufstieg in die erste Handball-Bundesliga.
Nach den ersten beiden Spielen stehen für die TSG Münster ein Sieg und ein Unentschieden zu Buche. Die Punktteilung gab es – überraschend – direkt im ersten Heimspiel gegen den Aufsteiger TSG Bayer Dormagen II. Eine Woche später überrollte man in der ersten Halbzeit des ersten Hessenderby der Saison die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II und führte zur Halbzeit 16:8. In beiden Spielen führte die TSG über weite Phase des Spiels, ehe es zum Ende hin spannende wurde.
Höhere Konzentration gefordert
„Nach der enttäuschenden Niederlage vergangenes Wochenende haben wir die Fehler aufgearbeitet.“, gibt Abwehrkante Dziugas Jusys einen Einblick in die Vorbereitung auf das anstehende Derby. Denn neben den positiven Erkenntnissen der Ratingen Spiels, wurde die ganze Woche über daran gearbeitet eine deutlich bessere Angriffsleistung als im letzten Spiel auf die Platte zu bringen. Trainer Spandau hat unter anderem ausgemacht, dass die Mannschaft sich mehr auf den erarbeiteten Spielfluss aus der Vorbereitung konzentrieren soll, um sich noch bessere Torchancen zu erarbeiten. Mahnt jedoch auch hier eine höhere Konzentration an, damit diese dann auch erfolgreich genutzt werden. Im Anschluss soll ein guter Rückzug das Tempospiel des Gegners unterbrechen, um anschließend wieder eine kompakte Deckung zu stellen.
„Wir freuen uns auf jede Unterstützung, die am Wochenende kommt. Die Trommeln sind eingepackt und hoffen auf vielen Anhänger des Blauen Block.“, setzt Jusys auf zahlreiche Unterstützung im ersten Derby der Saison und dem zweiten Auswärtsspiel in Folge.
Neben dem Langzeitverletzten Julian Fulda steht weiterhin ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Benedikt Müller.
Quelle: HSG Hanau

