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SPD Hammersbach: Das Interkommunale Gewerbegebiet Limes bleibt ein Erfolgsmodell

Vor wenigen Tagen kam die neu gewählte Verbandsversammlung des Zweckverbandes Interkommunales Gewerbegebiet Limes zu ihrer ersten Sitzung in der neuen Wahlperiode zusammen. Neben zahlreichen erfahrenen Mitgliedern gehören dem Gremium künftig auch viele neue Vertreterinnen und Vertreter der drei Verbandskommunen an.

Für die SPD Hammersbach vertreten künftig Miriam Piljic und Uwe Brandt die Gemeinde in der Verbandsversammlung. Miriam Piljic bringt dabei bereits Erfahrung mit, da sie in der Vergangenheit schon einige Zeit als Mitglied der Verbandsversammlung tätig war.

Erstmals gehört mit Erich Spamer auch ein ehemaliger Bürgermeister und früheres Vorstandsmitglied des Zweckverbandes nun der Verbandsversammlung an.

Zu Beginn der Sitzung stand die Wahl eines neuen Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Für den Vorsitz wurden Erich Spamer (FWG) aus Büdingen und Andreas Dietzel (CDU) aus Hammersbach vorgeschlagen. Aus Sicht der SPD Hammersbach wäre eine einvernehmliche Lösung der richtige Weg gewesen. Schließlich handelt es sich bei dieser Funktion um eine überparteiliche Aufgabe, die vor allem darin besteht, die Sitzungen der Verbandsversammlung neutral und fair zu leiten.

Bürgermeister Michael Göllner, der die Wahl satzungsgemäß leitete, schlug deshalb eine kurze Sitzungsunterbrechung vor, um eine Verständigung zwischen den Beteiligten zu ermöglichen. Dieser Vorschlag wurde jedoch nicht aufgegriffen, sodass es zu einer Kampfabstimmung kam. Andreas Dietzel setzte sich dabei durch. Die SPD Hammersbach gratuliert ihm herzlich zur Wahl und wünscht ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Ulrich Majunke aus Büdingen gewählt.

Erfreulich verlief anschließend die Beratung über den Haushalt des Zweckverbandes. Dieser wurde einstimmig beschlossen und dokumentiert damit die weiterhin gute und konstruktive Zusammenarbeit der drei Verbandskommunen.

In nichtöffentlicher Sitzung wurde zudem über die Vermarktung der noch verbliebenen rund 2,5 Hektar großen Restfläche der Westerweiterung beraten. Durch langjährige juristische Auseinandersetzungen hatte sich die Entwicklung dieses Bereichs über Jahre verzögert. Nun besteht die berechtigte Hoffnung, dass die ursprünglichen Planungen endlich umgesetzt werden können, um Interessenten aus der Region kleinere Grundstücke bieten zu können.

Unklar ist, wie und vor allem wann die Entwicklung im Osten weitergeht. Auch hier wäre es wünschenswert, wenn der Wirtschaft benötigte Flächen angeboten werden können. Die SPD Hammersbach erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass sie bereits im Jahr 2019 – also vor sieben Jahren – den Beschluss gefasst hatte, auch die östliche Erweiterungsfläche kleinteiliger zu vermarkten. Ziel war und ist es, eine ausgewogene Unternehmensstruktur mit unterschiedlichen Grundstücksgrößen zu schaffen.

Dieses Konzept hat sich bewährt: Im bestehenden Gewerbegebiet finden sich heute Grundstücke zwischen rund 2.000 und 80.000 Quadratmetern. Vom Weltmarktführer Hager bis hin zum örtlichen Malerbetrieb ist so ein gesunder Branchen- und Größenmix entstanden, wirtschaftlich stark und zugleich krisenfester.

Besonders erfreulich ist zudem die weiterhin sehr positive wirtschaftliche Entwicklung des Gewerbegebietes. Der Verbandsvorstand konnte mitteilen, dass die Grund- und Gewerbesteuereinnahmen, die halbjährlich an das Hessische Ministerium gemeldet werden, erneut bei über 1,2 Millionen Euro liegen. Davon profitieren alle drei Verbandskommunen gleichermaßen und erhalten jeweils rund ein Drittel der Einnahmen.

Für die SPD Hammersbach zeigt diese Entwicklung eindrucksvoll, dass sich die mutigen Entscheidungen der vergangenen Jahre ausgezahlt haben. Das Interkommunale Gewerbegebiet Limes ist zu einem erfreulichen Erfolg geworden. Es schafft wohnortnah unterschiedlichste Arbeitsplätze, stärkt dauerhaft die Finanzkraft der beteiligten Kommunen und bietet Unternehmen unterschiedlichster Größe optimale Entwicklungsmöglichkeiten.

Quelle: SPD Hammersbach

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