Wie geht es mit dem Freizeitplatz an der Dammbrücke weiter? Mit dieser Frage hat sich die SPD-Fraktion Hammersbach im Rahmen ihres Sommerprogramms „Keine Pause in der Sommerpause“ beschäftigt.
„Unsere Gemeinde hat sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt“, so die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Silke Volkenandt-Nöckel. „Wir können stolz darauf sein, ein solches Freizeitgelände an einem so attraktiven Standort zu besitzen – und es Schritt für Schritt für die jungen Menschen und Familien in unserer Gemeinde weiterzuentwickeln.“
Die Entwicklung des Freizeitplatzes beschäftigt die Hammersbacher Kommunalpolitik schon seit vielen Jahren. Helmut Kropp erinnert sich an die Anfänge: „Bereits vor mehr als 20 Jahren hat sich im Rahmen des Landeswettbewerbs Unser Dorf eine Arbeitsgruppe mit der Gestaltung und Entwicklung dieses Bereichs beschäftigt. Später wurde im Zuge der Dorferneuerung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Entwicklungskonzept erarbeitet, das heute Schritt für Schritt umgesetzt wird.“
Dabei wurde das ursprüngliche Konzept immer wieder um neue Ideen ergänzt. „Natürlich sind im Laufe der Jahre weitere Anregungen hinzugekommen, die sinnvoll in die bestehende Planung eingeflossen sind“, erläutert Silke Volkenandt-Nöckel. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Menschen vor Ort einen Platz zu gestalten, der vielfältig genutzt werden kann und dauerhaft attraktiv bleibt.“
Heute bietet das Gelände bereits zahlreiche Freizeitmöglichkeiten: Neben Skaterpark, Fußballfeld, Basketballanlage, Grillhütte und Bouleplatz kamen vor wenigen Wochen Outdoor-Fitnessgeräte sowie eine Calisthenics-Anlage hinzu. Viele dieser Projekte konnten erst durch verschiedene Förderprogramme finanziert und damit überhaupt realisiert werden.
„Diese Förderungen sind für uns eine wichtige Unterstützung“, erklärt Uwe Brandt, der als Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses besonders die finanzielle Seite kommunaler Investitionen im Blick hat. „Angesichts der angespannten Haushaltslage wird der finanzielle Spielraum für neue Maßnahmen immer kleiner. Umso wichtiger ist es, Investitionen sorgfältig zu planen und darauf zu achten, dass sie auch langfristig wirtschaftlich tragfähig sind.“
Als nächster Baustein steht die Errichtung einer kleinen Freilichtbühne auf dem Programm. Für dieses Projekt wurden bereits Fördermittel über die LEADER-Region SpessartRegional bewilligt.
Ein weiterer Wunsch ist der Bau eines Gebäudes auf dem Freizeitgelände. „Grundsätzlich besteht in der Gemeindevertretung über alle Fraktionen hinweg Einigkeit, dass ein solches Gebäude eine sinnvolle Ergänzung wäre“, so Silke Volkenandt-Nöckel. „Derzeit wird jedoch noch über die konkrete Nutzung diskutiert. Gleichzeitig stellt die Finanzierung angesichts der großen finanziellen Herausforderungen für die Kommunen eine erhebliche Hürde dar.“
Für die SPD-Fraktion steht dennoch fest: Eine lebenswerte Gemeinde braucht mehr als Straßen und Gebäude. „Eine gute soziale Infrastruktur gehört genauso zu einer attraktiven Gemeinde wie eine solide Finanzpolitik. Deshalb wollen wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Lösungen entwickeln, die von einer breiten Mehrheit in der Kommunalpolitik getragen werden und langfristig Bestand haben“, betont Fraktionsvorsitzende Susana Cid Jovic.
Mit ihrem Sommerprogramm „Keine Pause in der Sommerpause“ nutzt die SPD-Fraktion die sitzungsfreie Zeit, um sich intensiv mit wichtigen Zukunftsfragen für Hammersbach auseinanderzusetzen und gemeinsam Ideen für die weitere Entwicklung der Gemeinde zu diskutieren.
Quelle: SPD Hammersbach

